Rückschlag für "Vista Capable"-Kläger

19. Februar 2009, 14:54
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Richterin aberkennt Sammelklagenstatus

Die US-Kundin Dianne Kelley reichte gegen Microsoft eine Klage, weil sie sich vom Konzern betrogen fühlte. Ihr 2006 erstandender PC mit "Vista-Capable"-Logo hielt das Versprechen nicht, das mitgelieferte Vista Premium zu unterstützen. Anstelle dessen lief nur die Basisausführung, ohne die optische Spielerreien der Aero-Benutzeroberfläche.

Abgelehnt

Der Seattle Post Intelligencer meldet nun, dass die verantwortliche Richterin des Bezirksgerichts Seattle nun den Sammelklagestatus aberkannt hat. Die Begründung: Die Klägerin konnte nicht nachweisen, dass die Preise für PCs und der Absatz von Computern durch das "Vista-Logo"-Programm wesentlich beeinflusst wurden.

Für Microsoft bedeutet das einen Etappensieg, da nun jeder in diesem Fall Betroffene einzeln klagen müsste. Der richterliche Entscheid im Falle Kelley gegen Microsoft hat keine Allgemeingültigkeit.

Rückblick

Microsoft drohten Kosten von bis zu 8,5 Mrd. Dollar, wenn das Urteil einer in den USA anhängige Sammelklage zu Microsofts Marketingprogramm "Vista Capable" zu Ungunsten des Konzerns ausfallen wäre - der WebStandard berichtete. (red)

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