Verkäufe von Apple-Macs gingen im Jänner erstmals seit Jahren zurück

19. Februar 2009, 13:49
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Verkaufszahlen um 6 Prozent verringert - Umsatz um 11 Prozent gesunken

Apple verkauft einem Pressebericht zufolge erstmals seit drei Jahren weniger Macintosh-Computer in den USA. Die Verkaufszahlen im Jänner seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 Prozent gefallen, berichtete am Donnerstag das "Wall Street Journal" unter Berufung auf das Marktforschungsinstitut NPD Group. Der Umsatz sank demnach um 11 Prozent, der Marktanteil von 16,4 auf 13,7 Prozent. Der Verkauf von Computern aller Marken habe aber im Jänner im Vergleich zum Vorjahresmonat zugenommen.

Gute Umsätze

Der im Vergleich hohe Preis für einen Apple-Mac hatte dem Unternehmen bisher gute Umsätze beschert. Nun, da die Verbraucher ihr Geld zusammenhielten, könne sich diese Preispolitik negativ für das Unternehmen auswirken, schrieb das "Wall Street Journal".

Gefragt trotz Flaute

Bisher waren Apple-Produkte wie der Mac, das iPhone und der iPod trotz der Wirtschaftskrise sehr gefragt. Im letzten Quartal 2008 konnte der Konzern seinen Umsatz weiter steigern - er übersprang erstmals die Marke von zehn Mrd. Dollar -, und auch der Gewinn wuchs um 1,8 Prozent auf 1,61 Mrd. Dollar (1,3 Mrd. Euro).

 

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