Frauenkunst in der Migration

3. März 2009, 18:05
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Matinée am Frauentag im Volksbildungshaus Wiener Urania

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, findet in der Wiener Urania erstmals eine Matinée statt, die dem Zusammenhang von Frauenkunst in der Migration nachgeht. Die Veranstaltung unter dem Titel Frauen.Kunst.Migration wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert und von einem Statement der Nationalrats- und vidc-Präsidentin Barbara Prammer zum Internationalen Frauentag eröffnet.

Die Kooperationsveranstaltung mit dem Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (vidc) stellt nach der Präsentation einer Untersuchung der Soziologin Petra Unger verschiedene Positionen von Repräsentantinnen aus Kunst, Politik und Medien zur Diskussion, moderiert durch Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten).

Auf dem Podium diskutieren: Carla Bobadilla (Künstlerin), Mitra Shahmoradi-Strohmaier (Künstlerin), Zwetelina Damjanova (Kulturzeitschrift Biber), Sybille Straubinger (Gemeinderätin i.V. Kulturstadtrat Mailath-Pokorny), Anne Katrin Feßler (Kunstkritikerin, Der Standard) und Grita Insam (Galerie Grita Insam).

Weiters wird das Schwerpunktprogramm einer Künstlerinnengruppe, die zum Thema arbeitet, vorgestellt.

Den musikalischen Rahmen bildet ein Konzert mit der Gruppe Brazama: Cornelia Pesendorfer (oboe/englischhorn, voc), Dana Tupinamba (gitarre, voc) und Sheila Schmidhofer (voc, tanz) interpretieren eigene und traditionelle Frauen-Lieder aus Madagaskar, Brasilien und Zambia. Beim anschließenden Brunch aus Zeilers Bioküche gibt es die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen und Vernetzung.

Zur Studie der Soziologin Petra Unger

Frauen, Migration, Kunst - drei Begriffe, die jeweils für sich genommen, äußerst komplex sind. Mit der Lupe differenzierten Denkens betrachtet, sind diese Begriffe vielfältig, wandelbar und widersprüchlich in ihrer historischen, symbolischen und diskursiven Aufladung und dennoch miteinander verknüpfbar. Diese Überlegungen führten zu folgender Zielformulierung: Künstlerinnen mit migrantischem Hintergrund sollen mit ihrer Arbeitsweise, den Rahmenbedingungen, die sie vorfinden und der aktuellen Rezeption ihrer künstlerischen Tätigkeiten in den Blick genommen und in der Folge verstärkt gefördert und sichtbar gemacht werden. (red)

 

Link

Nähere Informationen zur Studie (.pdf) 

Termin

Frauen.Kunst.Migration - Matinée zum Internationalen Frauentag
8. März, 10.00 bis 14.00 Uhr
Dachsaal des Volksbildungshaus Wiener Urania, Uraniastraße 1, 1010 Wien

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