Debian 5.0: Im Zeichen der Community

22. Februar 2009, 11:10
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Neue Version der Distribution bringt hohe Stabilität aber veraltete Softwareausstattung - ein WebStandard-Test als Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

Debian kann wohl als eine der traditionsreichsten Distributionen in der Linux-Welt bezeichnet werden: 1993 vom mittlerweile bei Sun für OpenSolaris tätigen Ian Murdock ins Leben gerufen, mauserte sich Debian über die Jahre wohl zu DER Linux-Community-Distribution schlechthin.

Gemeinsam

Während bei anderen Unterfangen maßgeblich Unternehmen im Hintergrund stehen - bei Fedora Red Hat, bei openSUSE Novell - so wird Debian weitestgehend von freiwilligen MithelferInnen getragen. Ein eigener "Social Contract" und eine Art Debian-"Verfassung" regeln dabei das Auskommen unter den Beteiligten.

Stabil

Über die Jahre hat sich Debian vor allem für seine hohe Stabilität eine Namen gemacht, wo andere Distributionen schon mal etwas überschnell neue Features implementieren, geht Debian äußerst vorsichtig mit Neuerungen um. Eine Herangehensweise, die allerdings auch dazu führt, dass Debian bei der Aktualität der Softwareausstattung traditionell etwas hinterherhinkt.

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