"Mit den Augen der Mathematik"

26. März 2009 17:59
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    Dying Star von Thilo Grammes
    (x+y-z)^2*(x^2+y^2z^2)^2*(x^3+y^3-z^3)^2-0.5 = 0

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    Kirschen von André Krug und Anton Schumacher
    ((0.5*(x-2.52)^2+0.5*y^2)-(0.5*(x-2.52)^2+0.5*y^2+0.2*(z-3)^2)^2)*((0.5*(x+2.52)^2+0.5*y^2)-(0.5*(x+2.52)^2+0.5*y^2+0.2*(z-3)^2)^2)*(((z-x^2+2+3*0.66)^2+y^2)-0.01)=0

Parallel zur verständlich präsentierten Ausstellung in Wien konnten Sie mit Hilfe von Formeln Bilder erzeugen und gewinnen

Wien - Mathematik gilt als Impulsgeber für viele zukunftsweisende Entwicklungen. Sie ist das Grundlagenwissen nahezu aller modernen Naturwissenschaften und technischen Disziplinen. Gleichzeitig ist die Mathematik oft mit Vorurteilen belastet und wirkt unnahbar und schwer vermittelbar. Dies muss aber nicht sein, wie die interaktive Schau "Imaginary - mit den Augen der Mathematik" beweisen will. Nach der erfolgreichen Tour durch Deutschland war die Wanderausstellung im März in Wien zu sehen.

"Imaginary beweist, dass auch reine Mathematik und aktuelle Wissenschaftsgebiete allgemeinverständlich präsentiert werden können", ist Herwig Hauser, Mathematiker an der Universität Wien, überzeugt. "Auf attraktive und verständliche Weise werden Visualisierungen, interaktive Installationen, virtuelle Welten, 3D-Objekte und ihre theoretischen Hintergründe aus der algebraischen Geometrie und Singularitätentheorie gezeigt", erläutert Hauser. Seine Forschungsgruppe zeichnet für eine Vielzahl der gezeigten Visualisierungen verantwortlich.

Wettbewerb

Das für die Ausstellung entwickelte Programm "Surfer" regt die BesucherInnen zum spielerischen Umgang mit der Geometrie an, indem Formeln entweder selbst aufgestellt oder bereits vorhandene kreativ verändert und in Bilder umgesetzt werden. Die BesucherInnen beginnen zu verstehen, wie die Formeln mit den Bildern - also wie Algebra und Geometrie - zusammenhängen.

Begleitend zur Ausstellung in Wien wurde ein Online-Wettbewerb ausgerufen. Interessierte konnten sich die Software aus dem Internet laden und ihrer kreativen Energie freien Lauf lassen. Eine Jury kürt derzeit die besten Bilder. Alle Beiträge sind in einer Online-Galerie sichtbar, ausgewählte Bilder sind auch auf derStandard.at veröffentlicht worden.

Ausstellung

Die Ausstellung wurde bereits in 14 deutschen Städten gezeigt. Erstellt wurde sie vom international renommierten Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach in Deutschland. "Imaginary - mit den Augen der Mathematik" wurde von Andreas Matt kuratiert und koordiniert. Der Mathematiker hat bereits während seines Studiums im Bereich Wissenschaftsvermittlung und Kulturvermittlung gearbeitet. Seit zwei Jahren ist Matt am Mathematischen Forschungsinstitut in Oberwolfach beschäftigt - und plant u.a. ein kleines Mathematikmuseum im Schwarzwald. (red)

Links

Ausstellung: Imaginary

Hintergrund: Die Mathematik hinter Imaginary

Kommentar posten
21 Postings
Kantig
20.02.2009 17:46
Wie einfach die Mathematik das leben macht: Ich liebe dich o-o (unendlich) geht doch einfach, oder?

A. Raunzer
20.02.2009 19:20
Liebende MathematikerInnen sind schwierig!

Sagt ein (schlechter) Mathematiker zu einer Mathematikerin: "Ich liebe Dich!"
Zack! Eine Ohrfeige ist die Antwort, sie ist beleidigt.
Warum nur?
Er hätte sagen müssen: "Ich liebe Dich, und nur Dich!"

Nick Tameer
22.02.2009 07:15

Genau du bist die Schnittmenge meiner libidinösen Einzelmengen?? (Ich jedenfalls würde mich nicht getrauen, dies zu einer Mathematikerin zu sagen, weil ich die möglichen Implikationen nicht überblicken kann.)

Phil Decker
20.02.2009 23:51
Er hätte halt sagen sollen:

zur Beschreibung deiner Kurven reicht nicht mal der R³, der topologische Raum, in dem man sie beschreiben kann, muss erst erfunden werden...

yomellamo
21.02.2009 11:16

... das könnte aber auch als "du bist zu dick" missverstanden werden. :)

Wie wärs mit: "deine topologie ist singulär im phasenraum der weiblichen schönheit."?

Nick Tameer
21.02.2009 19:00

Aber auch diese Aussage bekommt in dem Moment, wo sie aus der Schutzhülle der mathematischen, nicht-intentionalen Eindeutigkeit entnommen wird, überraschend noch eine weitere Dimension.

Schwester Antiperistaltik
20.02.2009 20:33
er war mathematiker und sie unberechenbar...

i love my life
20.02.2009 15:37

denen muss langweilig sein

Schwester Antiperistaltik
20.02.2009 20:37
im gegenteil: es wäre ihnen langweilig, könnten sie sich nicht mit soetwas beschäftigen.

q.e.d

Der Ätzer
21.02.2009 16:58
Seit ich mich vielfach öfter regenerieren kann als die Keplerischste aller keplerischen gewinne ich immer!

Schau, lass die Kiefergelenke abkühlen, du bekommst keinen ersatz.

Ich produziere millionenfach die Stammzellen für alle Ersatzteile die ich brauche.

Seither liest sie die wissenschatlichen Sites um herauszufinden, wann auch sie ihre Eizellen als Ersatzteillager verwenden kann, obwohl ich gutmütig wie ich bin, gerne direkte Spenden gebe.

Was ich leider beweisen muß;-)

Schwester Antiperistaltik
21.02.2009 17:54

ich versteh nicht worauf du hinaus willst.
darauf dass du die pubertät kürzlich erlebt hast?

i love my life
25.02.2009 20:56

Stimmt sogar. Und ich bin verdammt stolz darauf.

i love my life
20.02.2009 22:18

stimmt. nerds at work

ricko
20.02.2009 15:37
Mein momentanes Lieblingsbild:

passt zur Finanzlage:

int x; //x in Tagen
int y; //y in Prozent BIP

for(x=0;y=100-x;x++);


Schwester Antiperistaltik
20.02.2009 20:36
und was heist das?

gérard
22.02.2009 01:23
In 100 Tagen

von 100 auf 0.
Aber sooo schlimm ist es in Wirklichkeit nicht.

Werner FROELICH
20.02.2009 14:17
dem Standard-foren-publikum

ist Mathematik meist zu dumm.
Bei Formeln und Geometrie
da weisz man nie....

Kantig
20.02.2009 17:48
Wer weiß schon, dass (binär) eine 0 mehr hinter einer 1 das Doppelte ist;-)

Schwester Antiperistaltik
20.02.2009 20:36
Wer weiß schon, dass (oktal) eine 0 mehr hinter einer 1 das Achtfache ist;-)

Der Ätzer
21.02.2009 16:58
Und erst Hex!

Nick Tameer
21.02.2009 19:04

Und wenn ich auf Griechisch bis 32 zählen könnte, würde ich das jetzt noch toppen!

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