Fresenius erzielt 2008 weniger Gewinn

19. Februar 2009, 09:25
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Überschuss verringerte sich um mehr als zwei Drittel auf 270Millionen Euro

Frankfurt - Hohe Sondereinflüsse aus der milliardenschweren Übernahme der US-Pharmafirma APP haben beim deutschen Gesundheitskonzern Fresenius 2008 zu einem Gewinnrückgang geführt. Der Überschuss habe sich um mehr als ein Drittel auf 270 Mio. Euro verringert, teilte das Unternehmen aus dem hessischen Bad Homburg am Donnerstag mit.

Analysten hatten im Schnitt mit 276 Mio. Euro etwas mehr erwartet. Abschreibungen auf Entwicklungsaktivitäten von APP führten 2008 zu einem Aufwand von 272 Mio. Euro.

Bereinigt um die Sondereinflüsse wies Fresenius für das vergangene Jahr jedoch erneute Rekordwerte bei Ergebnis und Umsatz aus. Der Überschuss erhöhte sich auf 450 (Vorjahr: 410) Mio. Euro. Der Umsatz kletterte um knapp neun Prozent auf 12,3 Mrd. Euro.

Währungsbereinigt übertraf Fresenius sogar sein Wachstumsziel für das vergangene Jahr. Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende erhalten: Fresenius will 70 (2007: 66) Cent je Stammaktie zahlen und 71 (67) Cent je Vorzugsaktie.

Für 2009 konkretisierte der Gesundheitskonzern seine Prognose. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um mehr als zehn Prozent zulegen, das organische Wachstum soll zwischen sechs und acht Prozent liegen. Beim Jahresüberschuss wird ein währungsbereinigter Anstieg von rund zehn Prozent erwartet. (APA/Reuters)

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