Polizei stellt sich auf ruhige Ballnacht ein: Kleinere Sperrzone

18. Februar 2009, 19:10
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Keine Anmeldungen für Kundgebung - Auch im Internet gibt es keine auffallenden Mobilisierungen

Wien - Vorsicht will die Polizei nach den Zwischenfällen rund um den Ball des Wiener Korporations-Rings Ende Jänner walten lassen, beunruhigt ist sie hinsichtlich einer möglichen Anti-Opernballdemonstration aber nicht. "Wir haben derzeit keine Anmeldungen für eine Kundgebung vorliegen", erklärte Polizeipräsident Gerhard Pürstl Dienstagabend bei einer Pressekonferenz.

Auch im Internet gebe es keine auffallende Mobilisierung, eine Sperrzone wird dennoch eingerichtet. Die ist kleiner als im Vorjahr, der Ring ist gesperrt, aber Philharmonikerstraße, Walfischgasse und Elisabethstraße sind frei passierbar. Wie viele Beamte aktiv sind, wurde nicht verraten.

Polizeiliche Personaländerungen wurden ebenfalls bekannt gegeben. Die Pressestelle wird komplett umorganisiert, neuer Leiter wird Johann "Hans" Golob, der bisher in Döbling Dienst versah. (moe/DER STANDARD, Printausgabe, 19.2.2009)

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