ORF-Minus 2008 dürfte unter 90 Millionen liegen

18. Februar 2009, 17:34
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Stiftungsräte führen das auf eine höhere Bewertung der Anteile des ORF an den Österreichischen Lotterien an

100 Millionen Verlust erwartete die ORF-Führung für 2008, begründet insbesondere mit der Finanzkrise. Die kaufmännische Direktion agierte bei fallenden Kursen offenbar eher zögerlich. Das Minus soll nun nicht ganz so schlimm ausfallen: Nach Infos des STANDARD dürften es rund 90 Millionen werden, andere Quellen sprechen von etwas weniger als 90.

Stiftungsräte führen das auf eine höhere Bewertung der Anteile des ORF an den Österreichischen Lotterien an, seit er die direkte Beteiligung gegen eine an der Bankenholding tauschte, die an den Lotterien beteiligt ist. Deutlich niedriger müsse der ORF aber wegen Denkmalschutz das ORF-Zentrum bewerten.

"Völligen Unsinn" nannte ein ORF-Sprecher unterdessen kolportierte 160 Millionen Euro weniger Einnahmen als Ausgaben des ORF im Jahr 2008. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 19.2.2009)

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