SBM stellt sich neu auf

18. Februar 2009, 14:56
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Bilanz von 2008 rot - Erwartungshaltung trotz Wirtschaftskrise positiv

Linz  - Der Anlagenbauer SBM Mineral Processing mit Sitz in Laakirchen (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich hat seine Neuausrichtung mit Dezember 2008 abgeschlossen. Durch die Straffung der Strukturen sei der Personalstand von 300 auf aktuell 240 gesunken, bestätigte Geschäftsführer Otto Biedermann am Mittwoch auf APA-Anfrage einen Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten". Die Maßnahmen hätten vor allem Leasingkräfte betroffen. Wegen verlustreicher Großprojekte sei die Bilanz von 2008 rot, das Jahr zuvor habe man noch positiv abgeschlossen, so Biedermann.

Trotz der Wirtschaftskrise sei die Auslastung beim Hersteller von Aufbereitungs- und Förderanlagen für Materialien wie Kies, Sand und Schotter noch gut. "Wie das zweite Halbjahr aussehen wird, weiß man nicht", erklärte Biedermann. Die Erwartungshaltung sei aber grundsätzlich positiv. Das Baugewerbe, mit dem SBM kooperiert, habe positive Perspektiven aufgrund verschiedener Infrastrukturmaßnahmen. 2008 setzte das Unternehmen 81,5 Mio. Euro um, 80 Prozent davon in der EU mit Schwerpunkt Osteuropa. Zu den wichtigsten Märkten außerhalb der Europäischen Union zählen Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Algerien und Libyen.

Durch die Umstrukturierung kam es bei SBM zu einer Neuordnung der Gesellschafterstruktur: 40 Prozent der Firmenanteile hält weiterhin die Invest Unternehmensbeteiligungs AG, eine Tochter der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Die restlichen 60 Prozent teilen sich die neuen Gesellschafter, hinter denen die FPW Invest GmbH, die Biedermann GmbH und die GPTN Invest GmbH (im Besitz von drei leitenden Mitarbeitern) stehen. (APA)

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