"Faktische Gleichstellung noch immer eine Vision"

18. Februar 2009, 14:42
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30 Jahre Gleichbehandlungsgesetz: Rauch-Kallat konstatiert Ernüchterung und spricht sich für paritätische Beteiligung in allen Bereich aus

Wien - Vor 30 Jahren, am 18. Februar 1979 trat das Gleichbehandlungsgesetz in Österreich in Kraft. Für die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen, Frauenministerin a.D. Maria Rauch-Kallat, ein Grund zu bilanzieren: "Wenn frau sich diese Zeiträume vor Augen hält, ist es schon ernüchternd, dass die faktische Gleichstellung der Geschlechter auf allen Gebieten noch immer eine Vision ist."

"Frustration wäre durchaus verständlich, aber sie hilft nicht weiter. Wir werden uns daher auch in Zukunft mit aller Kraft und Energie für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und für eine paritätische Beteiligung der Frauen an allen Entscheidungsprozessen einsetzen", so Rauch-Kallat in einer Aussendung.

"Unermüdlich Gleichstellung der Geschlechter einfordern"

"Etliche Novellen haben das Gleichbehandlungsgesetz wesentlich erweitert und schlagkräftiger gemacht", so Rauch-Kallat, unter deren Ministerschaft 2004 die Ausweitung der Gleichbehandlung auf die Bereiche ethnische Zugehörigkeit, Religion, Alter und sexuelle Orientierung beschlossen wurde, "wir werden auch in Zukunft unermüdlich die Gleichstellung der Geschlechter einfordern, damit Frauen auch tatsächlich gleiche Rechte und Chancen wie Männer haben", so die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen abschließend. (red)

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