30 Jahre Haft für Menschenrechtsaktivist

18. Februar 2009, 10:41
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Abdullah al Mansouri hat sich für arabische Minderheit im Iran stark gemacht - Lebte seit 21 Jahren in den Niederlanden

Ein iranisches Gericht hat den Menschenrechtsaktivisten Abdullah al Mansouri zu dreißig Jahren Gefängnis verurteilt. Dies meldete die Amsterdamer Tageszeitung Volkskrant. Mansouri habe sich des Terrorismus in Form seiner Unterstützung der Ahwaz-Minderheit schuldig gemacht, heißt es weiters. Die Ahwaz sind eine arabische Volksgruppe am Persischen Golf, die von Iran annektiert wurde und als besonders ölreich gilt. Mansouri war im Mai 2006 während einer Rundreise durch Syrien verhaftet und wenige Tage später an Teheran ausgeliefert worden.

Der Fall schlägt bis nach Europa Wellen, da Mansouri seit 1988 in der südniederländischen Stadt Maastricht gelebt hatte und dort für die Menschenrechtsorganisation Amnesty sowie für die Partei GroenLinks aktiv war. (red)

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