Puma wird zur lahmen Wildkatze

18. Februar 2009, 10:26
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Der Sportartikel-Hersteller verzeichnet im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlichen Gewinn-Rückgang, plant aber keinen Stellenabbau

Nürnberg/Herzogenaurach - Die Wirtschaftskrise hat beim weltweit drittgrößten Sportartikelhersteller Puma im Geschäftsjahr 2008 zu einem deutlichen Gewinnrückgang geführt. Der Konzerngewinn verringerte sich um 13,5 Prozent auf 232,8 Millionen Euro. Dagegen stieg der Umsatz dank sportlicher Großereignisse um 6,4 Prozent auf den Rekordwert von 2,52 Milliarden Euro, wie die Puma AG  (Herzogenaurach) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte.

Das Ergebnis sei durch die globale Abschwächung der Weltwirtschaft und insbesondere das schwierige Konsumumfeld belastet, teilte Puma mit. Aufgrund der Kaufzurückhaltung lagen die Auftragsbestände zum Jahresende 2008 mit 1,15 Mrd. Euro um 5,4 Prozent unter dem Vorjahr. Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz erklärte, das Jahr 2009 werde eine "große Herausforderung". Es sei deshalb nicht sinnvoll, eine Prognose zu geben. "Wir sind jedoch vorbereitet, um auf eine mögliche weitere Verschlechterung des Marktumfeldes und der Konjunktur angemessen reagieren zu können", erklärte Zeitz laut Redetext. Puma gehört mehrheitlich zum französischen Luxusgüterkonzern PPR. (APA/dpa)

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