Alles wartet auf Galileo

17. Februar 2009, 20:33
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Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo gilt als das wichtigste europäische Technologieprojekt, soll dem etablierten US-Navigationssystem GPS (Global Positioning System) Konkurrenz machen, bessere Dienste leisten, aber auch damit kompatibel sei.

Ab 2013 sollen bis zu 30 Satelliten im All Signale zur Ortsbestimmung auf die Erde senden. Die EU hofft, dass mit neuen Produkten 150.000 Arbeitsplätze entstehen können.

Es wird zwei bis drei Bodenstationen geben, davon eine beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bayern. Der Probebetrieb der ersten vier Satelliten dürfte 2010 beginnen.

Die Signale aus dem Weltall ermöglichen mit Empfangsgeräten eine metergenaue Ortsbestimmung auf der Erde. Das kann vor allem im Verkehr und in der Telekommunikation genutzt werden. Aber auch Rettungsdienste, Polizei oder die Bau- und Landwirtschaft können Navigationsdienste einsetzen. (red/STANDARD,Printausgabe, 18.2.2009)

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