Mobile World: Die wichtigsten Ankündigungen

17. Februar 2009, 17:33
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Mehr Programme und Geräte, mehr Wettbewerb

Die bisherigen Ankündigungen von der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona lassen sich wie folgt zusammenfassen:

- MEHR SOFTWARE: Die Zukunft im Mobilfunk gehört Plattformen, über die High-Tech-Handys mit verschiedensten Programmen bestückt werden. In Barcelona kündigten unter anderem die Schwergewichte Nokia und Microsoft solche Software-Marktplätze an. Dabei ahmt die Branche den US-Konzern Apple nach, der mit seinem iPhone und dem iTunes Store vorgelegt hatte.

- MEHR MULTIMEDIA: Die Handys sollen noch besser für Musik und Video gerüstet sein. Praktisch alle Hersteller zeigen in Barcelona entsprechende Geräte. Der Software-Spezialist Adobe will seine komplette Flash-Software auf Mobiltelefone bringen, was Video und Spielen auf dem Handy einen weiteren Schub geben wird.

- MEHR WETTBEWERBER: Mit Acer steigt ein weiterer Computer-Konzern in den Handy-Markt ein. Das Navi-Handy "nüvifone", das in Bacelona zu sehen ist, wird gleich von zwei Quereinsteigern gebaut: Dem Navigations-Spezialisten Garmin und dem PC-Hersteller Asus.

- MEHR TOUCHSCREENS: In diesem Jahr sind auf dem Mobile World Congress noch mehr Telefone mit berührungsempfindlichen Bildschirmen zu sehen. Auch hier erinnern etliche Modelle stark an das iPhone, das den Trend maßgeblich geprägt hat.

- MEHR MEGAPIXEL: Der "Megapixel-Wahn" hat jetzt endgültig auch die Kameras der Mobiltelefone erreicht. Das Sony-Ericsson-Handy "Idou", das dieses Jahr auf den Markt kommen soll, trumpft mit 12 Millionen Bildpunkten auf, mehr als manche Fotokamera. Bei anderen Herstellern sind 8 Megapixel Standard.

- MEHR "GRÜNE" TECHNIK: Mehrere Hersteller, darunter auch die Nummer zwei der Branche, Samsung, stellen in Barcelona Handys mit Solarzellen vor. Außerdem zu sehen ist umweltfreundlichere Netztechnik wie windbetriebene Sendeanlagen. Durch einen neuen gemeinsamen Standard für Handy-Ladegeräte soll die Zahl der hergestellten Netzteile zum Jahr 2012 halbiert werden können. (APA)

 

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