Favoriten starten mit Heimvorteil in Play-Off

17. Februar 2009, 14:55
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KAC und VSV mit starken Heimbilanzen; Salzburg noch ohne Heimniederlage gegen Jesenice

Wien - Mit Heimvorteil als zusätzlichen Vorteil starten die Favoriten der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am Dienstag (19.15 Uhr) in das Viertelfinal-Play-off. Der KAC, die Nummer eins im Grunddurchgang, empfängt die Innsbrucker Haie (live Premiere Austria), die Vienna Capitals haben die Graz 99ers zu Gast, Meister Red Bull Salzburg bekommt es mit Jesenice und damit dem einzigen nicht-österreichischen Viertelfinalisten zu tun. Die größte Spannung verspricht das Duell des VSV mit den Black Wings Linz. Das Viertelfinale wird im "best-of-seven"Modus gespielt. Steht eine Partie nach 60 Minuten unentschieden, wird Verlängerung bis zur Entscheidung gespielt.

In Klagenfurt spricht nicht nur der Heimvorteil für den KAC, sondern auch die beeindruckende Konstanz in den Spielen gegen die Innsbrucker. Seit 20. November 2007 hat der Rekordmeister gegen die Tiroler nur eine einzige Partie (4:5 nach Penaltyschießen im November 08) verloren. Zudem ist die Mannschaft von Trainer Manny Viveiros offensiv (204 Tore) und defensiv (141 Gegentreffer) die Nummer eins. Innsbruck hat sich zuletzt aber mit vier Siegen in Serie ein bisschen Selbstvertrauen geholt. "Der KAC ist absoluter Favorit. Die Spieler werden aber bis zum Umfallen kämpfen", betonte Innsbruck-Coach Greg Holst.

Capitals ohne Dan Björnlie

Die Capitals müssen noch auf Verteidiger Dan Björnlie verzichten, was den Optimismus aber nicht bremst. "Wir sind in der richtigen Play-off-Stimmung", erklärte Trainer Kevin Gaudet, der seinen Spielern drei Aufgaben ins Play-off mitgibt: "Volle Konzentration im defensiven Bereich, keine unnötigen Strafen kassieren und vorne den direkten Weg zum Tor suchen. Wenn wir diese drei Vorgaben beherzigen, dann sehe ich gute Chancen, Graz auszuschalten", sagte Gaudet.

Salzburg startet ebenfalls mit viel Schwung in die nächste Stufe der Titelverteidigung. Zwar riss am Sonntag die Serie von neun Siegen, allerdings wurden einige Stammspieler (Koch, Trattnig, Welser, Parise) geschont. "Wir sind heiß auf das Play-off. Wir haben das ganze Jahr darauf hintrainiert. Wir haben gegen die Slowenen über die gesamte Saison immer starke Spiele gezeigt", gab sich Salzburgs Philipp Pinter zuversichtlich. Jesenice hat nur 6 von 27 Auswärtsspielen gewonnen, in Salzburg feierten die Slowenen noch nie einen Sieg.

Am Sonntag sicherte sich der VSV mit einem 5:2 in Linz Platz vier und somit das Heimrecht bei der Revanche 48 Stunden später. Mit Blick auf die Serie von 13 Heimsiegen in Folge kein unbedeutender Vorteil für die Villacher Adler. Linz-Trainer Jim Boni hofft daher auf Steigerungen in einigen Bereichen. "Wir müssen als ganze Mannschaft besser werden, uns läuferisch steigern, im Zweikampf stärker werden, die Scheibe besser laufen lassen", so Boni. (APA)

 

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    Caps-Trainer Kevin Gaudet ist in "Play-off-Stimmung".

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