Elmayer mahnt zu Zucht und Ordnung

17. Februar 2009, 14:16
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Die angeblich geplante Störaktion eines Debütanten-Paares sei "völlig inakzeptabel"

Schützenhilfe vom abgesetzten Eröffnungs-Choreographen Thomas Schäfer-Elmayer für Opernball-Mutter Desiree Treichl-Stürgkh: Nachdem die Gratis-Zeitung "Heute" am Dienstag über eine geplante Sabotage-Aktion eines Debütanten-Paares berichtet hatte, mahnte der Benimm-Guru am Dienstag zu Zucht und Ordnung. "So etwas ist natürlich völlig inakzeptabel", betonte er. "Es soll ja eine schöne Eröffnung sein. Da jetzt eine Störaktion zu starten, würde mir zuletzt gefallen."

Die Einlage der Debütanten am Opernball sei die Visitenkarte Österreichs, sie müsse gut aussehen und funktionieren, so Elmayer. Seine "Sorge" sei lediglich gewesen, das die neue Gestaltung diesem Anspruch nicht genüge tun werde, so sein Kommentar zu dem schwelenden Konflikt zwischen ihm und dem Neo-Choreographen Edgar Kummer. Eine Sabotage wäre jedenfalls "total gegen die Interessen der Tanzschule Elmayer, der vor allem gutes Benehmen am Herzen liegt".

An die tatsächliche Durchführung von Sabotage-Plänen glaubt der Benimm-Experte übrigens nicht: "Ich glaube, dass das eine Zeitungsente ist", betonte er. "Die Paare, die den Opernball eröffnen, freuen sich darauf und haben überhaupt kein Interesse an dem Hick-Hack." Auch angesichts der Auseinandersetzung mit Kummer zeigte sich Elmayer gelassen und versöhnlich: "Es interessiert das internationale Publikum in Wirklichkeit überhaupt nicht, wer die Eröffnung leitet. Wichtig ist eine gelöste Stimmung." (APA)

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