Gorenje will heuer bis zu 500 Stellen abbauen

17. Februar 2009, 12:20
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Ljubljana - Der börsennotierte slowenische Haushaltsgerätehersteller Gorenje will bis zum Jahresende 2009 zwischen 400 und 500 Stellen durch Pensionierungen und einvernehmliche Kündigungen abbauen. Derzeit beschäftigt Gorenje 5.187 Mitarbeiter, um 295 weniger als vor zwölf Monaten. Zuletzt meldete das Unternehmen einen Auftragsrückgang seit Anfang Jänner um 25 Prozent, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA.

Den größte Rückgang gab es in der Ukraine, wo die Aufträge um 90 Prozent und die Verkaufszahlen um 80 Prozent einbrachen, erklärte Gorenje-Chef Franjo Bobinac. Das Unternehmen habe bereits vor einigen Tagen Mitarbeitern Entschädigungszahlungen bei einvernehmlichen Kündigungen angeboten. Gorenje könne die Mitarbeiter aber nicht selbst kündigen, weil das Unternehmen um staatliche Subventionen für die Reduzierung der Arbeitszeit auf 36 Stunden angesucht habe, so die Nachrichtenagentur.

Die Mitarbeiter bekommen um 10 Prozent weniger Gehalt. Außerdem unterstützt der Staat die Lohnzahlungen. Das Angebot des Unternehmens wird von den Gewerkschaften skeptisch beurteilt, da die Mitarbeiter bei einer einvernehmlichen Lösung des Dienstverhältnisses keine Ansprüche aus der Arbeitslosenunterstützung hätten. (APA)

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