"Kurt Vorhofer-Preis" und "Robert Hochner-Preis" ausgeschrieben

17. Februar 2009, 11:11
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Je 7.500 Euro werden vergeben - Einreichfrist bis 30. April

Die Journalistengewerkschaft sucht in Kooperation mit der "Kleinen Zeitung" und dem Energiekonzern Verbund Nachfolger für Herbert Lackner und Gabi Waldner. Die beiden Journalisten wurden im Vorjahr mit dem renommierten "Kurt-Vorhofer-Preis" für Printmedien beziehungsweise dem "Robert-Hochner-Preis" für den elektronischen Bereich geehrt. Die zwei zentralen Auszeichnungen stehen wieder für Einreichungen offen - die Preisträger erhalten je 7.500 Euro.

Mit dem "Kurt Vorhofer-Preis" werden Journalisten aus dem Printbereich geehrt. Die eingereichten Artikel über österreichische Politik sollen die Kriterien soziale Verantwortung, stilistische Brillanz und unkonventionelle Betrachtungsweisen vereinen. Die Auszeichnung wird im Andenken an den langjährigen Leiter der Wien-Redaktion der "Kleinen Zeitung" vergeben. Arbeiten für den "Robert-Hochner-Preis" sollten sich durch kritisches Denken, Courage, hohe Fachkompetenz und soziale Verantwortung auszeichnen. Benannt nach dem jahrelangen ORF-Anchorman wird die Auszeichnung für politische Berichterstattung in den Medien Radio und Fernsehen vergeben.

Für beide Preise verlangen die von der Journalistengewerkschaft bestellten Jurys in den Arbeiten eine "kritische Haltung gegenüber Machthabern aller Art". Beurteilt werden journalistische Leistungen aus dem Jahr 2008 (beginnend mit Mai) bzw. aus dem Jahr 2009. Vorschläge können sowohl Einzelpersonen als auch Redaktionen einbringen. Als Preisträger kommen ausschließlich Berufsjournalisten infrage. Die Preise sollen in einem gemeinsamen Festakt von Bundespräsident Heinz Fischer übergeben werden. (APA)

Einreichfrist 30. April. Einreichungen mit dem Vermerk "Hochner-Preis" bzw. "Kurt-Vorhofer-Preis" an die Journalistengewerkschaft in der GPA/DJP, Alfred Dallinger-Platz 1, 1034 Wien.

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