Zurückhaltung bei Pröll und Stöger

3. März 2009, 15:20
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Nach Bekanntwerden der neuen Zahlen will Finanzminister nicht mehr als notwendig zuschießen

Wien - Nach Bekanntwerden der neuesten Defizitzahlen der Krankenversicherung, die im Vorjahr im Vergleich zu den letzten Prognosen stark geschrumpft sind, will Finanzminister Josef Pröll "nicht mehr als notwendig" zur Liquiditätsüberbrückung für das heurige Jahr zur Verfügung stellen. Ob es eher 30 Millionen Euro oder eher 50 Mio. Euro Zuschuss werden, die im Kassenpaket der Regierung als Spanne genannt werden, wollte er nicht sagen.

Pröll verwies darüber hinaus auf den geplanten Strukturfonds ab 2010, der mit 100 Mio. Euro dotiert sein soll. Noch verschlossener gab sich Gesundheitsminister Alois Stöger. Er meinte lediglich, der Kassasturz der Sozialversicherung sei ein "gutes Zeichen". (APA)

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