Erste 3.000 Soldaten verstärken die US-Truppen

17. Februar 2009, 09:08
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Begannen Einsatz in Provinzen Logar und Wardak - Erste Welle einer umfassenden Verstärkung der US-Militärpräsenz

Kabul - Vier Wochen nach Amtsantritt der Regierung von Präsident Barack Obama haben die USA ihre Truppen in Afghanistan verstärkt. Rund 3.000 Soldaten, die im Jänner dort eintrafen, haben jetzt ihren Einsatz in den Provinzen Logar und Wardak begonnen, wie ein Sprecher ihrer Einheit, Oberstleutnant Steve Osterholzer, am Dienstag mitteilte. In beiden Regionen in der Umgebung der Hauptstadt Kabul gab es zuletzt Anschläge von Aufständischen.

Die neuen Truppen sind die erste Welle einer umfassenden Verstärkung der US-Militärpräsenz in Afghanistan. US-Präsident Barack Obama werde bald entscheiden, wie viele zusätzliche Soldaten in das Land geschickt werden sollten, sagte Regierungssprecher Robert Gibbs am Montag. Die Militärführung hat die Entsendung von bis zu 30.000 zusätzlichen Soldaten ins Gespräch gebracht. Bisher sind 33.000 US-Soldaten in Afghanistan, rund 15.000 davon bei der internationalen NATO-Schutztruppe ISAF. Die übrigen im Rahmen der internationalen Anti-Terror-Koalition Operation Enduring Freedom (OEF). (APA/AP)

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