Geschichte des Braunbären mit Happy End im ORF und ARD

16. Februar 2009, 15:29
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Satire von Drehbuchautor Felix Mitterer und Regisseur Xaver Schwarzenberger - Fritz Karl als Bärenexperte, Erwin Steinhauer als Landeshauptmann, Harald Krassnitzer als Zoodirektor

Anders als das wirkliche Leben des im Juni 2006 von Jägern erschossenen Braunbären "JJ1" alias "Bruno" verläuft die Verfilmung des Schicksals des tierischen Medienstars, die nächste Woche im deutschen und österreichischen Fernsehen zu sehen ist. Auf satirische Art und Weise erzählt Drehbuchautor Felix Mitterer das Scheitern der Weidmänner, finnischen Bärenjäger und sogar eines "bayrischen Indianers".

Am Dienstag steht die Vorpremiere von "Der Bär ist los! - Die Geschichte von Bruno" im Innsbrucker Leokino auf dem Programm. Eine Woche später, am 25. Februar, wird der Film um 20.15 Uhr auf ORF 2 und ARD ausgestrahlt. Regisseur und Kameramann Xaver Schwarzenberger setzte die Koproduktion von ORF und BR in Szene. In der von Satel Film mit Unterstützung von Cine Tirol hergestellten Produktion machen "alle Jagd auf Bruno!". Bärenexperte Hubert Wolfgruber (Fritz Karl) und Zoodirektor Konrad Rettensteiner (Harald Krassnitzer) wollen ihn fangen, Tierschützerin Linde Blümel (Nadeshda Brennicke) versucht, das Tier vor seinen Jägern zu retten.

Aktivisten landet in den Armen des Zoodirektors

Der Filmgeschichte liegt der Fall des "Problembären" zugrunde, der im Frühsommer 2006 in Tirol und Bayern für Aufsehen gesorgt und letztendlich mit seinem Leben bezahlt hat. Auf der Suche nach einem neuen Revier kommt Braunbär "Bruno" nach Tirol und versetzt dort den Landeshauptmann (Erwin Steinhauer) in Aufregung. Jäger und Abenteurer Wolfgruber soll das Tier mit Hilfe einer kanadischen Bärenfalle fangen, Tierschützerin Blümel versucht, dies zu sabotieren. Trotz ihrer gegensätzlichen Positionen fühlen sich die beiden in der TV-Story dann auch noch zueinander hingezogen. Letztlich landet die Aktivistin dann in den Armen des Zoodirektors.

Als der Bär nach Bayern weiterwandert verlangt Jägermeister Lettenbichler (Herbert Knaup) den sofortigen Abschuss. Zoodirektor Rettensteiner will das Männchen allerdings für seine brunftige Bärin "Cilly" als Partner. Alle Versuche, den Bären zu fangen, scheitern, "Bruno" wandert zurück nach Österreich. Dort warten bereits zwei finnische Bärenjäger und ein "bayrischer Indianer" auf "Meister Petz". (APA)

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