Völkermord-Prozess gegen Funktionäre der Roten Khmer

27. Juni 2011, 11:18
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foto: ap

Das schlimmste vom Staat angezettelte Gemetzel in der Geschichte Kambodschas wird ab Montag vor einem Tribunal nahe der Hauptstadt Phnom Penh aufgerollt.

Am 17. Februar 2009 begann der Prozess gegen fünf ehemalige Mitglieder der Roten Khmer. Mehr als zwei Jahre später ist erst ein einziger Scherge des Regimes verurteilt worden: Kaing Guek Eav alias Kamerad Duch (Bild), der ein Foltergefängnis leitete und zehntausende Menschen in den Tod schickte (1976 bis 1979). Nach unterschiedlichen Quellenangaben überlebten sieben bis vierzehn Menschen das Foltergefängnis. 14.000 bis 20.000 starben darin.

Er zeigte zunächst Reue und wurde im vergangenen Jahr zu 35 Jahren Haft verurteilt. Dann verlangte er jedoch plötzlich seine Freiheit und legte jetzt Berufung ein. Duch könnte ein Kronzeuge der Anklage in dem neuen Prozess werden.

 

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Litschi Monster
28
27.6.2011, 11:06
...verloren sie ABER bald jedes Maß?

Bitteschen? Wenn's nur ein paar zehntausend "Gegner" weggeräumt hätten, so wie in Kuba, das wäre natürlich OK gewesen. Für die Verwirklichung eines maoistischen Bauernstaates, da kann man schon die paar Ungläubigen zu Seite schaffen, hättens halt die Wahrheit erkannt.

Frage: Noch alle Sinne beisammen?

Bürgerwürger
12
27.6.2011, 15:41

Die Standard-Redaktion ist bekanntermaßen politisch sehr äh.... links links links.

Insofern: Nein. Haben sie nicht. Die halten das für gut gut gut.

hurchzua
128
27.6.2011, 08:22
"real existierender Sozialismus"

RIP Ian
46
27.6.2011, 14:22

Komisch, vor ein paar Stunden waren da noch keine roten Stricherln zu finden.
Naja, so gegen 12 Uhr steht das arbeitslose Kommunistenpack dann wohl auch mal auf und macht den obligatorischen Standardbesuch.

tramezzino
11
27.6.2011, 16:51

irrtum. um zwölfe schaun die sicher nicht ins internet sondern gehen zum wirten. in den standard schaun nur die teilzeit studenten, um sich gegenseitig zu bedauern.

hockshank
20
27.6.2011, 16:39

reißen sie sich ein bißchen zusammen.

die Resi-Tant Evil
21
27.6.2011, 15:28
Moment, ich verstehe etwas nicht

Wollen Sie zum Ausdruck bringen, alle Arbeitslosen sind Kommunisten, oder alle Kommunisten sind arbeitslos?

Und im Kontext mit der Terrorherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha:
1.) die kommunistischen Vietnamesen, die das Land vor den Roten Khmer gerettet haben, das waren ergo keine Kommunisten?
2.) die USA, die Briten, etc., die gegen diese Invasion Kambodschas durch Vietnam schärfstens protestiert haben ... heißt das, die Amerikaner und Briten sind Kommunisten?

Bitte um Erklärung, damit man sich auskennt und nicht irrtumlich selber ein Kommunist, ist ohne das überhaupt zu merken.

high contrast
11
27.6.2011, 15:24

"arbeitsloses Kommunistenpack" wow heut ist das Niveau besonders hoch hier

Loonquawl
11
27.6.2011, 13:42

wenn du unter abschlachtung des eigenen volkes sozialismus verstehst, so seis drum.

Gemütsmensch
212
27.6.2011, 11:50
Sie vergessen

(wie auch viele andere und die Journalisten), dass es die kommunistischen Vietnamesen waren, die diesem Spuk und Alptraum im Jahre 1979 beendeten.

Und nie vergessen: Gegen den stärksten Widerstand der USA und anderer Westmächte. Diese duldeten, dass die Vertreter der Roten Khmer ungehindert und ungestraft in der UNO auftreten konnten.

Das ist der eigentliche Skandal.....

h 90
01
27.6.2011, 12:58

Uno auftreten?
Die USA hat Pol Pot mit Waffen beliefert.

censeoiactaest
05
27.6.2011, 12:02
Ja,

ist echt erstaunlich, wenn man das nachliest.
Noam Chomsky findet Worte zur Verteidigung
der Roten Khmer in den siebziger
und Margareth Thatcher in den achtziger Jahren.

Erisian Liberation Front
139
27.6.2011, 08:12
Das waren sicher nur Einzelfälle

und die haben natürlich nichts mit dem Kommunismus zu tun.
Der wurde ja, wie die hiesigen Kommunismusanhänger nicht müde werden zu beteuern, auch noch nie, daher auch in Cambodia noch nie, verwirklicht.
Wären es "echte" Kommunisten gewesen, hätten wohl nicht so viele überlebt.
Also waren es vermutlich Kapitalisten oder der Schüssel, denn die sind ja immer an allem schuld....

Chris Quast
71
27.6.2011, 11:20

natürlich sind die kummerl hier in den foren bestenfalls dumme zeitgenossen.
aber so ein post (vergleich schlüssel, kapitalisten) grenzt schon fast an verharmlosung.

Erisian Liberation Front
21
27.6.2011, 12:36
Extra für Sie

Reiche ich ein

/sarcasm on
/sarcasm off

nach.

trollvottel
32
27.6.2011, 12:19

Naja, die "Kummerl" im Forum sind aber noch hundertmal angenehmer als die Nazitrolle. Gell Chris?

Davon abgesehen: Egal welche Gesellschaftsform gerade herrscht, gibt es Mechanismen, die funktionieren, weil wir Menschen sadistische kleine Äffchen sind.

Gib zB einem jungen Menschen a) einen Elektroschocker und b) ein paar Dutzend festgebundene Gefangene. Es kommt dann zu Mechanismen, die jeder Gefängniswärter, jeder Polizeibeamte, jeder Richter, jeder Geheimpolizist kennen und im Zaum halten müsste: Man stumpft ab, aus "Pflichterfüllung" ist man bald zu ungeahnten Taten fähig; es bildet sich ein "Wir Tapferen gegen die Untermenschen"-Corpsgeist ... als nächstes werden dann Gefangene halbtot gedroschen oder mit der Gummiwurst vergewaltigt.

zkk
 
05
27.6.2011, 09:33
also nur weil es in der praxis immer zu totalitären regimen mit wenigen profiteuren und vielen, vielen opfern kam, ist die ideologie natürlich noch lange nicht daran schuld, das ist einfach nur pech ... ^^

Meerwelle
00
27.6.2011, 13:15

Ah, ih woher denn.
Der Kommunismus hatte nur eine länger anhaltende Pechsträhne.
Aber eigentlich ist er ur-super.

Erisian Liberation Front
35
27.6.2011, 10:48
Ja ehh

nur Einzelfälle und die Morde der Kommunisten sind leider unausweichlich, hat ja schon der Marx gemeint, daß man für den Fortschritt ein paar (fremde) Opfer (er)bringen muß.
Nur weil die Kommunisten fast überall gemordet haben sind sicher keiner schlechten Menschen.
Der ZK Ausschuß für Marketing wird das sicher gleich relativieren.
Kommunismus/Sozialismus ist weder in der Reliatät noch in der Theorie besser als N ationalsozialismus.
Er verkauft sich nur besser.

yes2bertl
20
27.6.2011, 09:18
Lesen Sie ein bisschen was über die Geschichte des Landes, vor den roten Khmer, könnte sein, dass Geschichte

nie an einem Nullpunkt anfängt.

http://derstandard.at/plink/130... id21786232

Meerwelle
10
27.6.2011, 11:48

Sie wollen aber jetzt hoffentlich nicht den Kommunismus verteidigen - oder doch?

yes2bertl
02
27.6.2011, 13:08
Ws reden Sie da schon wieder?

Wenn der Tag der Abrechnung da ist sollte die Gechichte der Region nicht außer acht gelassen werden.

Dieses schlachten geschah ja nicht in luftleerem Raum, da gab es eben Kolonialgeschichte vorher, da gab es eben einen Bombenkrieg der "nichts zu wünschen" überließ.

Aber das alles interessiert Sie ja nicht.

Ein Blick in Spiegel wäre angetan, besonders wenn man die aktuellen Weltfriedensbringeraktionen verfolgt so wie Sie und ich.

ministry
20
27.6.2011, 11:12

das allerdings rechfertig das abschlachten von 2 millionen der eigenen Bevölkerung in keinster weise. und wenn man die USA zur verantwortung zieht muss man vietnam, den rechtsnachfolger der Viet cong ebenfalls zur rechneschaft ziehen da sie durch den ho-chi-min pfad diesselben unmoralischen ziele verfolgt haben.

yes2bertl
20
27.6.2011, 13:10
Der Tag der Abrechnung wäre wünschenswert,

bloß könnten wir beide dabei sein, jahrzehntelange Profiteure eines mordenden Systems in "Übersee" können den eigenen Anblick kaum ertragen.

Erisian Liberation Front
11
27.6.2011, 10:45
Ich

kenne die Geschichte des Landes.
Die berechtigt in keiner Weise zum Schluß, daß die paar Millionen Morde der Kommunisten berechtigt oder auch nur erwartbar wären.
Aber es ist nett, daß sich hier sofort ein Verteidiger und Verharmloser der verbrecherischen Ideologie des Kommunismus findet.
Ziemlich erwartbar.

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