Hochmoderne belgische Station in der Antarktis

16. Februar 2009, 12:23
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Forschungszentrum bietet Platz für bis zu 20 Personen und wurde besonders umweltschonend konzipiert - Wind und Sonne sorgen für Energie

Utsteinen - Aussehen tut sie wie eine eben gelandete Fliegende Untertasse: Nach rund 40 Jahren verfügt Belgien wieder eine eigene Forschungsbasis in der Antarktis. Die neue Basis "Prinzessin Elisabeth", die nach der Nummer eins der belgischen Thronfolge benannt wurde, ist rund 200 Kilometer von der 1967 stillgelegten Forschungsstation "König Baudouin" entfernt.

Das mit modernster Technologie ausgestattete Forschungszentrum bietet Platz für bis zu 20 Menschen. Es ist besonders umweltschonend konzipiert: Nach Angaben seines Entwicklers, des belgischen Forschers und Ingenieurs Alain Hubert, setzt es zur Stromgewinnung allein auf Wind- und Sonnenenergie.

Hochrangige Gäste

Die Baukosten in Höhe von mehr als 20 Millionen Euro wurden überwiegend von privaten Investoren getragen. Feierlich eröffnet wurde "Prinzessin Elisabeth" am vergangenen Sonntag, rund hundert Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, darunter zwei Minister, nahmen dafür den beschwerlichen Weg zum Südpol. (APA/red)

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    Bis zu 20 ForscherInnen finden in der belgischen Hightech-Station in der Antarktis Platz.

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