Um Weg für anderen Mandatar frei zu machen, müsste auch Freunschlag verzichten
Viele Österreicher sind sich der Macht des Parlaments in Brüssel nicht bewusst
Elisabeth Köstinger (EVP) kämpft im EU-Parlament als Abgeordnete für die Anliegen der Bauernzunft - Und widerlegt als junge Frau damit einige Klischees
Es sinkt zwar der EU-Frust - dennoch assoziieren die Österreicher viel Negatives mit der Union: Sie denken an "mehr Kriminalität" und "Geldverschwendung"
Ein angeblicher Zeuge spricht von Prostituierten, Wein und Spirituosen
Nach parlamentarischer Anfrage des Grünen Abgeordneten weist Glücksspielkonzern Anschuldigungen "mit Entschiedenheit" zurück
Pilz macht Zeugen für Steuerhinterziehung und Geldwäsche namhaft
In Diskussionen und im Internet sollen sich Bürger einbringen
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Für 66 Prozent war Österreichs Beitritt richtig – Krise als Hauptursache
Mit verstoßenen Ex-Stars anderer Parteien startet ÖVP-Mann Othmar Karas ein "Bürgerforum" gegen das europapolitische Schrebergartentum
Alfred Gusenbauer mischt nach wie vor in der internationalen Politik mit - Dass er in der EU als "Außenminister" im Gespräch ist, ehrt den Ex-Kanzler, auch wenn er eigentlich genug zu tun hat
ÖVP-Delegationsleiter für "Demokratisierung der Auswahlverfahren" - Grüne: "Strassers Vorstoß richtig, aber spät "
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"Wo zu viele Hähne krähen, wird es später hell", sagen die Griechen - Von Martin Putschögl
ÖVP 29,7 (-3,0) Prozent, SPÖ 23,8 (-9,5), HPM 17,9 (+3,9), FPÖ 13,1 (+6,8) , Grüne 9,5 (-3,4), BZÖ 4,7, Andere 1,3
wenn Fayman laut sagt, dass im Falle einer grundlegenden...
und er damit die Meinung der Österreicher teilt. So wäre es egal wer in Brüssel für uns die Hand aufhält damit wir besser beschissen werden.
Der EU-Frust wird sich wohl bei Einigen gewaltig auf die Ergebnisliste schlagen!
Faymann ist eben Pragmatiker und weiß, dass in der EU das geschieht, was in Berlin, Paris und allenfalls London ausgeschnapst wird. Abgesehen davon - was nützt Österreich beispielsweise der Kommissionsposten der derzeit von Österreich besetzt wird? Absolut überhaupt nichts, noch dazu, wo dessen Aufgabengebiet stark eingeschränkt wurde und eigentlich vom Spanier Solana wahrgenommen wird.
Sollte sich Faymann also etwa um so eine Nullnummer streiten?
Erstens eine sehr abgedroschene Phrase, passt aber trotzdem: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Zweitens: Wenn man nicht einen komplett unfähigen Politiker nach Brüssel schickt, kann der dort vielleicht noch was lernen, was am Ende sogar unseren Politikern helfen kann.
Ja und dann bin ich aufgewacht.
Dem Faymann ist der ORF und bestimmte andere Medien halt wichtiger, als politisch wirklich etwas zu verändern - in dem Fall auf der EU-Ebene. Das zwei Drittel der österreichischen Gesetze ursprünglich aus der EU kommen und bei uns nur noch umgesetzt werden ist ihm wurscht...
Feymann verzichtet auf Ministerämter für die SPÖ um Kanzler zu werden.
Feyman verzichtet auf EU-Kommisar um Kanzler zu bleiben
Feymann verzichtet auf SPÖ-Mitgleidschaft um Kanzler zu bleiben.
Feymann verzichtet auf Feymann um Kanzler zu bleiben.
Kein Wunder, dass die SPÖ bei Jungen so schlecht abschneidet. Was die Jugendsprecherin der SPÖ zur Rechtfertigung dieser Entscheidung Faymanns zusammenlügt, gehört ins Buch der Rekorde. Es gebe sicher keine Gegengeschäfte, Spitzenposten werden schon lang nicht mehr zwischen Rot und Schwarz aufgeteilt etc. Entweder ist sie zu blöd oder sie hält uns für zu blöd, aber bei solchen Vertreterinnen der Jugend darf man sich nicht wundern, wenn die von FPÖ und BZÖ dann wenig überraschend als flotter, selbstständiger und intelligenter aufgefaßt werden...
Die Sozialdemokratie war traditionell immer länderübergreifend für mehr Offenheit und europaweite Kooperation.
Die Konservativen sind traditionell eigentlich diejenigen die sich mehr an den Nationalstaat orientieren.
Na gut, in Österreich pochen vor allem FPÖ/BZÖ darauf.
Tja, wenn die EU nicht beliebt ist, warum soll sich Dichands "Sohn" groß damit herumschlagen, auch wieder verständlich.
Angenommen, ein SP-nominierter Kommisar (böse) würde in Brüssel (noch böser) unpopuläre Entscheidungen (am bösesten!) treffen. Ja, was würde denn da die Krone schreiben?
Es *geht* nun mal nicht. Aus. EU den Schwarzen. Und wenns nur zum Treffen unliebsamer Entscheidungen ist. Dafür kann das Faymännchen in Wien sitzen, das er (wie viele Wiener) für das Zentrum der Welt hält, und sich als König und Verteidiger gegen die pöhse kapitalistische Diktatur aus Brüssel feiern lassen.
Und das ist doch auch was. Oder?
ich bin grundsätzlich der övp bei gewissen positionen nicht abgeneigt. Aber einer der oben genannten protagonisten in dieser position - da gruselts mir.
auch auf eine verlängerung des ferrero-küsschens kann ich gerne verzichten... auf der anderen seite ist gusenbauer auch keine alternative!
ich weiß nicht, ob faymann mit dieser politik gleichzeitig seinen koalitionspartner in der regierung beruhigen will und in krone und österreich vor sich hertreiben. er macht ja derzeit auch ein geschicktes manöver bei michaelis - wenn man ihn als privatmann fragt (und somit seinen onkel hans bzw. die fellners) soll michaelis gehen, aber pröll hat die entscheidung, den unsäglich zu stärken (also freiwild zu werden), oder willig faym. idee umzusetz
Die unklare, an den Kurs der Kronen-Zeitung angepasste EU-Kurs der SPÖ könnte schwerer weitergeführt werden, wenn es eine/n SP-Komissar/in gäbe. Noch dazu, wenn das eine fähige Person wäre (wie etwa Fischler es war). Wichtig ist Europapolitik den SozialdemokratInnen im Notfall ohnehin nicht (mehr). Geprägt vom Politikverständnis von vor 30 Jahren bleibt die Bedeutung der Europäischen Politik für die SPÖ erfolgreich unentdeckt.
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