Faymann verzichtet

SPÖ vermisst Kommissar

16. Februar 2009, 11:35

SP-Chef könnte "damit leben, dass diese Position auch weiterhin von der ÖVP besetzt wird"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Thun23
17.02.2009 17:02
Der einzig echte wahre Sozialist ist Kanzler

.....für sowas unwichtiges wie Finanzminister, Aussenminister oder so.....oder gar so was soooo weit wegiges wie Brüssel da hamma aber jetzt echt keinen Sozialisten mehr übrig...gibt ja so wenig

maj jong
17.02.2009 12:37
Es würde genügen..


wenn Fayman laut sagt, dass im Falle einer grundlegenden...

und er damit die Meinung der Österreicher teilt. So wäre es egal wer in Brüssel für uns die Hand aufhält damit wir besser beschissen werden.

Der EU-Frust wird sich wohl bei Einigen gewaltig auf die Ergebnisliste schlagen!

Dreistein 
17.02.2009 10:06
Nullnummer

Faymann ist eben Pragmatiker und weiß, dass in der EU das geschieht, was in Berlin, Paris und allenfalls London ausgeschnapst wird. Abgesehen davon - was nützt Österreich beispielsweise der Kommissionsposten der derzeit von Österreich besetzt wird? Absolut überhaupt nichts, noch dazu, wo dessen Aufgabengebiet stark eingeschränkt wurde und eigentlich vom Spanier Solana wahrgenommen wird.

Sollte sich Faymann also etwa um so eine Nullnummer streiten?

rasenmähermann
17.02.2009 11:43

Erstens eine sehr abgedroschene Phrase, passt aber trotzdem: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Zweitens: Wenn man nicht einen komplett unfähigen Politiker nach Brüssel schickt, kann der dort vielleicht noch was lernen, was am Ende sogar unseren Politikern helfen kann.
Ja und dann bin ich aufgewacht.

Peter Lustig2
17.02.2009 08:21

Dem Faymann ist der ORF und bestimmte andere Medien halt wichtiger, als politisch wirklich etwas zu verändern - in dem Fall auf der EU-Ebene. Das zwei Drittel der österreichischen Gesetze ursprünglich aus der EU kommen und bei uns nur noch umgesetzt werden ist ihm wurscht...

Alaska Saedelaere
17.02.2009 08:16
Faymann nominiert Hans Dichand

hört man von gewöhnlich gut informierten Greisen.

Schnabeltierfresser
17.02.2009 08:03
Na wenn es wieder um so einen Nullposten geht

wie den von Ferrero-Waldner, ist das schon verständlich. Und um einen Kommissärsposten zu bekommen, der auch Einfluss und Budget hat, spricht Faymann wohl zu schlecht Englisch.

Nachtalb Traumgespinst 
17.02.2009 07:32
Faymann verzichtet

Feymann verzichtet auf Ministerämter für die SPÖ um Kanzler zu werden.
Feyman verzichtet auf EU-Kommisar um Kanzler zu bleiben
Feymann verzichtet auf SPÖ-Mitgleidschaft um Kanzler zu bleiben.
Feymann verzichtet auf Feymann um Kanzler zu bleiben.

Jens Holger
17.02.2009 07:09
Was Rudas da im Morgenjournal zusammenlügt, ist grenzwertig

Kein Wunder, dass die SPÖ bei Jungen so schlecht abschneidet. Was die Jugendsprecherin der SPÖ zur Rechtfertigung dieser Entscheidung Faymanns zusammenlügt, gehört ins Buch der Rekorde. Es gebe sicher keine Gegengeschäfte, Spitzenposten werden schon lang nicht mehr zwischen Rot und Schwarz aufgeteilt etc. Entweder ist sie zu blöd oder sie hält uns für zu blöd, aber bei solchen Vertreterinnen der Jugend darf man sich nicht wundern, wenn die von FPÖ und BZÖ dann wenig überraschend als flotter, selbstständiger und intelligenter aufgefaßt werden...

peace-out
17.02.2009 02:54
andere Posten wichtiger

sowie der Aussenminister, Innenminister, Finanzminister, Wirtschaftsminister

Träume sind Schäume
17.02.2009 00:56
Das passt irgendwie nicht

Die Sozialdemokratie war traditionell immer länderübergreifend für mehr Offenheit und europaweite Kooperation.
Die Konservativen sind traditionell eigentlich diejenigen die sich mehr an den Nationalstaat orientieren.
Na gut, in Österreich pochen vor allem FPÖ/BZÖ darauf.

Tja, wenn die EU nicht beliebt ist, warum soll sich Dichands "Sohn" groß damit herumschlagen, auch wieder verständlich.

mief quirl
18.02.2009 13:32
Vielleicht ist die SPÖ ja längst konservativ geworden?

Googelns mal nach Strukturkonservatismus, da passt ja standpunktmäßig zwischen SPÖ und ÖVP nicht mal ein Blatt Papier ;-)

Warentester 
16.02.2009 23:58

Faymann muss aufpassen. Wenn er in dem Tempo weitermacht, stellt die ÖVP Mitte 2011 auch schon den SPÖ-Parteiobmann. Und was will er ihr dann noch überlassen?

lagos
16.02.2009 22:01
Faymann goes Falco:

"Dreh dich nicht um, schau, schau,
Der Kommissar geht um!
Er hat die Kraft und wir sind klein und dumm
Dieser Frust macht uns stumm."

erdbär
16.02.2009 21:52
No na!

Angenommen, ein SP-nominierter Kommisar (böse) würde in Brüssel (noch böser) unpopuläre Entscheidungen (am bösesten!) treffen. Ja, was würde denn da die Krone schreiben?
Es *geht* nun mal nicht. Aus. EU den Schwarzen. Und wenns nur zum Treffen unliebsamer Entscheidungen ist. Dafür kann das Faymännchen in Wien sitzen, das er (wie viele Wiener) für das Zentrum der Welt hält, und sich als König und Verteidiger gegen die pöhse kapitalistische Diktatur aus Brüssel feiern lassen.
Und das ist doch auch was. Oder?

mief quirl
18.02.2009 13:34

Worksharing Agreement....

a las barricadas
16.02.2009 18:48
aufgabenteilung:

proletarier beim rapid-mätsch, bürgerliche in brüssel beim buffet.

Hermann Christian Sengthaler 
16.02.2009 18:32
nicht molterer, amon, neugebauer...

ich bin grundsätzlich der övp bei gewissen positionen nicht abgeneigt. Aber einer der oben genannten protagonisten in dieser position - da gruselts mir.

auch auf eine verlängerung des ferrero-küsschens kann ich gerne verzichten... auf der anderen seite ist gusenbauer auch keine alternative!

ich weiß nicht, ob faymann mit dieser politik gleichzeitig seinen koalitionspartner in der regierung beruhigen will und in krone und österreich vor sich hertreiben. er macht ja derzeit auch ein geschicktes manöver bei michaelis - wenn man ihn als privatmann fragt (und somit seinen onkel hans bzw. die fellners) soll michaelis gehen, aber pröll hat die entscheidung, den unsäglich zu stärken (also freiwild zu werden), oder willig faym. idee umzusetz

W.Hammerl
16.02.2009 17:09

Nona, da sind halt wieder Jobträume zerronnen.

pinguin78
16.02.2009 16:49

kreisky rotiert am zentralfriedhof.

Ruebezahl2 
17.02.2009 10:48
und andere auch!

Otto Bauer, Karl Renner usw.

Stan Laurel
16.02.2009 17:03

Ja genau, ich sehe es auch so.
Es ist einfach unfassbar, wie sich die Genossen von heute verhalten.

Katar Akt  
16.02.2009 14:06

Die unklare, an den Kurs der Kronen-Zeitung angepasste EU-Kurs der SPÖ könnte schwerer weitergeführt werden, wenn es eine/n SP-Komissar/in gäbe. Noch dazu, wenn das eine fähige Person wäre (wie etwa Fischler es war). Wichtig ist Europapolitik den SozialdemokratInnen im Notfall ohnehin nicht (mehr). Geprägt vom Politikverständnis von vor 30 Jahren bleibt die Bedeutung der Europäischen Politik für die SPÖ erfolgreich unentdeckt.

an kog 
16.02.2009 10:42

Einfach unglaublich.

Wohin will der Herr Bundeskanzler alle SP nahen, aber dennoch an der EU interessierten Menschen vertreiben?

Zumindest so tun als ob man jemanden hätte, den man hinschicken könnte, hätte man können.

Hans Klade
16.02.2009 16:33

Wenn die SPÖ unter Faymann gar nicht interessiert daran ist sozialdemokratische Politik in der EU zu machen, warum sollte man die SPÖ dann bei der EU Wahl wählen.

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