Verdächtiger in Haft

16. Februar 2009, 10:43
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Buschfeuer forderten insgesamt 189 Tote - Zahl der Opfer könnte sich aber noch weiter erhöhen

Sydney  - Den verheerenden Buschfeuern im Südosten Australiens sind nach neuen Polizeiangaben 189 Menschen zum Opfer gefallen. Die Zahl der Opfer könnte sich laut Polizei wegen der andauernden Rettungsarbeiten noch weiter erhöhen. Mittlerweile wurde ein Verfahren wegen Brandstiftung eingeleitet und ein Verdächtiger in U-Haft genommen.

Zuletzt hatten die Behörden von 181 Toten gesprochen. Am Montag kämpften Feuerwehrleute in Victoria noch gegen acht Brände, die aber keine Ortschaften mehr bedrohten. Die Behörden schätzten die durch die Feuer entstandenen Schäden am Montag vorläufig auf 500 Millionen Australische Dollar (255 Millionen Euro).

Die australische Justiz leitete ein Verfahren gegen einen 39-jährigen Mann ein, dem Brandstiftung vorgeworfen wird. Brendan S. soll während der jüngsten Buschbrandkatastrophe vorsätzlich zwei Brände gelegt haben. Insgesamt kamen am 7. Februar bei mehreren hundert Bränden mehr als 180 Menschen ums Leben, rund 2.000 Häuser gingen in Flammen auf.

Bei der ersten richterlichen Anhörung am Montag wurde S. nicht gehört, weil er noch einer psychiatrischen Untersuchung unterzogen wird. Der Richter ordnete an, dass der Verdächtige weiter in Haft bleibt. Bei einem Schuldspruch drohen ihm 25 Jahre Gefängnis in dem ersten Fall mit Todesfolge und 15 Jahre Haft in dem zweiten Fall. (APA/ag.)

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