Videocast von Robert Misik

Folge 64: Wie dramatisch ist die Wirtschaftskrise wirklich?

15. Februar 2009, 17:32

Plus: Die schönsten Songs zur Finanzkrise und kleines Extra als Warenkunde: der Crossplayer, der trendige MP-3-Player für Katholiken im schicken Kreuz-Design

Die Finanz- und Wirtschaftskrise wird immer schlimmer und langsam müssen wir uns mit dem Gedanken anfreunden, dass ein totaler systemischer Kollaps nicht unmöglich ist. Die Bankenrettungsprogramme des Herbstes haben einen Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems fürs erste verhindert – aber nicht mehr, wie man jetzt sieht. Wenn die wertlosen Werte in den Bilanzen der Finanzinstitute real bewertet würden, wären wohl die meisten Banken der Welt insolvent. Und dann sind die Rettungskapazitäten auch der reichsten Ländern überfordert. Aber was dann? Gründen wir dann neue Banken? Kleines Extra als Warenkunde: der Crossplayer, der trendige MP-3-Player für Katholiken im schicken Kreuz-Design.

Die schönsten Songs zur Finanzkrise:

Eva Moon & The Lunatics: Bailout Man Song 

Criz: Money 

Der Aktien-Song 

Bail Out! The Song

Nobody Wants My Debt Anymore 

Finanzkrisenblues

Das Lied zur Rezesson

Unsere kleine Finanzkrise 

 

Robert Misik über den "überforderten Kapitalismus" (taz)

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linnea_08
06.03.2009 14:30
ganz einfach

youtubemp3converter downloaden, crossplayer gewinnen und finanzkrisesongs von youtube rippen :)

Freund der Manager 
05.03.2009 00:45

nun, gehen wir mal von dem Szenario einer harten Depression aus und das in einer Zeit in der in AUT FPö/ BZö schon jetzt sehr starke Parteien sind ...

*gut, dass ich ausgewandert bin ... *

Caput Femoris
19.03.2009 22:24
Hast noch ein Platzerl?

Ich kann putzen und kochen.

Brücke
16.02.2009 15:56

Die Dinge sollen beim Namen genannt werden und die Tatsache ist den Menschen notwendig .
Hr. Misik sagt wies ist ,
was aber der Hr. Benedikt mit dem Wirtschaftsdesaster zu tun hat ? - Hr. Misik kann den Seitenhieb nicht lassen ?

Und die Frage des Tages : Welche Flugzeuge waren da am Werk ?

Linus Tintifax  
16.02.2009 15:47
neoliberaler kapitalismus ist tot

misik spricht nur aus was möglich ist. wenn politiker heute von rettungspaketen reden, verschweigen sie im versuch panik zu vermeiden, wie ernst die lage wirklich ist bzw. noch werden kann. keiner will an eine lange depression denken, weil wir aus der geschichte wissen, wie kurz der weg von dort zum holocaust ist. aber machen wir uns nichts vor, die geschichte der menschheit ist wie das fernsehprogramm eine stete wiederholung.

NoPod  
16.02.2009 13:10
Ein totes System aufrechterhalten...

... ist sinnlos.

Der Markt reguliert sich selbst und tschüss.
Ich frage mich nur, woher diese Angst kommt. Wenn die Banken krachen, werden wir weiter Essen und Trinken müssen, wir werden weiterhin Güter aller Art kaufen und deshalb wird auch weiterhin produziert.
Nur das auf Kredit aufgebaute System, die Blase, die fiktiven Gewinne existieren dann eben nicht mehr.
Und die einzigen die Angst davor haben müssen, sind die die davon profitieren. Die sozialschmarotzenden, asozialen Heuschrecken in Wirtschaft und Politik (Was in unserer Wirtschaftsdiktatur das Selbe ist)

Keine Angst! Dir reden uns das nur ein, damit wir sie retten. Lasst sie einfach ersaufen!

P.S.: Misik gefällt mir besser als Rauscher

Linus Tintifax 
16.02.2009 16:36
...und deshalb wird auch weiterhin produziert

ohne kredite läuft in der wirtschaftswelt leider garnix. das betrifft die produktion genauso wie alle anderen sektoren. unternehmen brauchen vorschüsse, fallweise zuschüsse und einen kreditrahmen um agieren bzw. investieren zu können. wenn nur der bilanzüberschuss (sofern es überhaupt einen gibt) am ende des geschäftsjahres dafür allein ausreichen müsste, gäbe es vermutlich nur banken und versicherungen...

NoPod  
16.02.2009 19:58

Sie beschreiben das System wie es ist. Ich will es endlich sterben sehen und die die es stützen, gleich mit.

Und wenn wir das überwunden haben, werden wir sehen dass die Welt sich trotzdem dreht und wir die Schaumschläger nie gebraucht haben.

Zinseszins
16.02.2009 13:09
Mein Lieblingssong:

My Boni is Over the Ocean :-)

johnpreston 
16.02.2009 13:04
youtube

wallstreet meltdown
here comes another bubble
every breath bernanke takes

matthaeus
16.02.2009 10:59
die Schuach

sind wirklich eine Katastrophn

Marked1
16.02.2009 15:20

die schua sind saucool!

mach den bibo
16.02.2009 16:20

aber nicht an Misik

diamant 
16.02.2009 09:23
Misik macht hier den altbekannten Fehler zu glauben

dass das was er glaubt auch real ist.....

Linus Tintifax  
16.02.2009 15:59
empfehlung

es gibt seminare sowohl über wahrnehmungspsychologie als auch internationale finanzwirtschaft, handel bzw. börsenwesen. ich empfehle ihnen sich derart weiterzubilden und ihren optimismus durch wissen auf die probe zu stellen.

diamant 
16.02.2009 16:03
Wer sagt das ich 'optimistisch' bin?

Linus Tintifax 
16.02.2009 16:36
nur so geraten

:)

Dilbert
16.02.2009 14:56

und immer schön den Kopf in den Sand stecken

diamant 
16.02.2009 16:05
Was bringt es den Kopf 'herauszuziehen'?

Es ist ganz einfach, je mehr ueber diese Krise gejammert wird, desto sicherer kommt sie.

Nennt man auf Neu-Deutsch 'self-fulfilling prophecy'......

hurchzua
16.02.2009 08:57
Nach Misiks "geheimen Wünschen"

müsste jetzt vermutlich die ÖDR - die "Ösrerreichische (Volks-)Demokratische Republik" gegründet und das Unternehmerkapital vertstaatlicht werden.

Aber befürchte für ihn, er kommt damit 60 Jahre zu spät ;)

mekki
18.02.2009 13:41

oder ein, zwei Jahre zu früh ...

Nik M
16.02.2009 09:31

Eine demokratische Republik statt dem katholischen rechtsextremistischen Pruendefreunderlwirtschaftsstaendestaat waer gar nicht schlecht

Linus Tintifax  
16.02.2009 15:41
problem

leider wäre eine demokratische republik nicht minder faschistisch als die scheindemokratie der zweiten republik

diamant 
16.02.2009 16:07
Wie waers mit 'Seminaren' ueber Staatsbuergerkunde?

hurchzua
16.02.2009 12:12
wie man sieht gibt es leider neben ewiggestrigen

Faschisten, auch ewiggestrige Kommunisten.

Beides ist in etwa gleich schlimm. Wirklich bestürzend ist aber, dass nach den Millionen Opfern kommunistischer und radikal-sozialistischer Ideologien noch immer keine konsequente gesellschaftliche Ächtung dieser Weltanschauungen eingetreten ist und etwa hier dafür sogar eine breite Bühne geliefert wird.

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