Niederösterreich unterstützt thermische Sanierung von Eigenheimen

15. Februar 2009, 11:07
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Das Land gewährt einen Zuschuss von 30 Prozent der Investition bis zu maximal 12.000 Euro

Ab 1. März gilt in Niederösterreich eine neue Wohnbaurichtlinie. Wichtigste Neuerung ist dabei ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von 30 Prozent des berechneten Betrages zur Sanierung des Eigenheims. Maximal können so bis zu 12.000 Euro ausbezahlt werden.

Mit dem neuen Schwerpunkt bei der Wohnhaussanierung verfüge Niederösterreich über ein ideales Steuerungsinstrument zur Umsetzung neuer klimapolitischer Prioritäten, begründete Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka (ÖVP) den Ausbau der Fördergelder in Richtung thermische Sanierung. Im Jahr 2008 seien durch die Wohnbauförderung insgesamt 21.000 Wohneinheiten saniert oder neu errichtet worden.

Die weiteren Eckpfeiler der NÖ Wohnbauförderung für das Jahr 2009 seien der Klimaschutz, Energiesparen und das barrierefreie Wohnen, so Sobotka in einer Aussendung. Die Energieschiene umfasse unter anderem die erhöhte Solar- und Wärmepumpenförderung und sei ein unverzichtbares Element der Klimapolitik: "Dadurch hat Niederösterreich fast 13 Prozent an umweltschädlichem Kohlendioxid im Wohnbau eingespart." Die energetische Ausführung bzw. Sanierung eines Gebäudes bleibe auch in Zukunft ein wesentliches Kriterium bei der Bemessung der Förderung. (red)

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