Uralttechnik der Raumfähren macht weiterhin Probleme

26. Februar 2009, 12:32
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NASA versucht es nun mit einem anvisierten 12. März als Starttermin Richtung ISS - Shuttles sollen im kommenden Jahr endgültig ausgemustert werden

Washington/Cape Canaveral - Zwei Wochen nach der Startabsage für die US-Raumfähre "Discovery" sind die technischen Probleme noch immer nicht gelöst. Wie die Weltraumbehörde NASA am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, wird jetzt "versuchsweise" ein Starttermin für den 12. März ins Auge gefasst. Ein genauer Termin könne aber erst nach weiteren Tests der Ventile am Außentank des Shuttles festgesetzt werden. Sollte der Start nicht bis zum 14. März klappen, wäre ein neuer Versuch erst im April möglich, so die NASA.

Experten hätten damit begonnen, die drei Ventile für entsprechende Untersuchungen auszubauen. Sie sollen auf mögliche Risse untersucht werden. Zugleich sollen andere Ventile montiert werden. Frühestens am 4. März werde über das weitere Vorgehen entschieden, teilte die NASA mit.

Technik teilweise aus den 60ern

Bereits seit längerem häufen sich technische Probleme und Startverzögerungen bei den mehr als 20 Jahre alten Raumfähren, deren Technik zum Teil noch aus den 60er Jahren stammt. Kritiker halten die Shuttles für veraltet und anfällig. Die drei Raumfähren "Discovery", "Endeavour" und "Atlantis" sollen im nächsten Jahr ausgemustert werden.

Die Ventile am Außentank der "Discovery" sollen den Wasserstoffzufluss regeln, damit in dem Tank stets der richtige Druck gehalten wird. Besonderes Kopfzerbrechen bereitet es den NASA-Experten, dass bei der Raumfähre "Endeavour" bei einem Flug im vergangenen November eines dieser Ventile beschädigt wurde.

Sechs geplante Shuttle-Starts

Bei der "Discovery"-Mission handelt es sich um den ersten von insgesamt sechs geplanten Shuttleflügen der NASA in diesem Jahr. Die Raumfähre soll während ihrer zweiwöchigen Reise ein Paar Solarflügel zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Diese werden gebraucht, um die notwendige Energie zu erzeugen, wenn die ISS-Mannschaft in den kommenden Monaten von bisher drei auf sechs Astronauten aufgestockt werden soll. (APA/dpa/AP)

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    Die Probleme mit der zum Teil veralteten Technik der Shuttles hält die "Discovery" weiterhin am Boden. Die NASA hofft , dass der Start zur ISS am 12. März erfolgen kann.

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