Sieben Mal lebenslänglich für Polygamisten

14. Februar 2009, 09:27
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Soll Kinder gefoltert und Frauen eingesperrt haben - Nach Übertritt zum Islam Recht auf mehrere Ehefrauen beansprucht

Murrieta/USA - Ein bekennender Polygamist ist in Kalifornien zu sieben Mal lebenslänglich verurteilt worden. Dem 55-Jährigen wurde vorgeworfen, einige seiner 19 Kinder gefoltert und zwei seiner drei Frauen rechtswidrig eingesperrt zu haben. Insgesamt legte ihm das Gericht in Riverside County wegen diverser Vergehen sieben lebenslange Haftstrafen sowie weitere 16 Jahre Gefängnis auf.

 

Im Prozess sagten mehrere seiner Kinder aus, sie seien im Keller ihres Hauses geschlagen und mit elektrischen Kabeln gefesselt worden. Ferner hätten sie häufig nicht genug zu essen bekommen.Der Vater wies in dem Prozess die Vorwürfe zurück und machte eine seiner Frauen für die Gewalt verantwortlich.

Der Mann wurde schon vor fast zehn Jahren festgenommen. Er erklärte, wegen seines Übertritts zum Islam habe er das Recht, mehrere Ehefrauen zu haben.  (APA/AP)

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