Mentoring für Studierende

13. Februar 2009, 17:19
7 Postings

Top-Manager und Personalchefs großer Unternehmen stehen jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite: Das Fördernetzwerk students4excellence bietet Kontakte für Studierende

Beim Studierenden- und Mentoringnetzwerk students4excellence "handelt es sich um eine Initiative von sechs Partnern", erklärt Geschäftsführer Martin Lust. Mit an Bord sind die mobilkom austria, die Erste Group, die OMV, die Vienna Insurance Group, die Kanzlei Wolf Theiss sowie die Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey. Der Gründung sei der Blick nach Deutschland vorausgegangen - mit der Feststellung, "dass dort die Kultur, besonders exzellente Studierende zu fördern, mehr ausgeprägt ist als in Österreich".

Immerhin bringt McKinsey aus der Beteiligung an der deutschen Studierendenplattform e-fellows.net Erfahrungen ein, die den 250 students4excellence-Mitgliedern zugute kommen.

"Vor Weihnachten gab es eine Kick-off-Veranstaltung, zu der über 35 der damals etwa 150 Mitglieder zu einem ersten physischen Treffen zusammengekommen sind", resümiert Martin Lust den Start. Besonders erfreut haben sich die Organisatoren darüber gezeigt, „dass dafür Leute aus ganz Österreich nach Wien angereist sind". Diese traten "miteinander, aber auch mit Vertretern der Partnerunternehmen in Kontakt".

Das Konzept beruhe auf drei Säulen: "Die erste ist die österreichweite und fachübergreifende Vernetzung der besten Studierenden", bei der das Online-Netzwerk eine wichtige Rolle spiele. Darüber hinaus „bemühen wir uns aber, den Leuten interessante Kontakte und Veranstaltungen zu bieten", so Lust. "Wo sonst haben sie die Möglichkeit, den Personalchef eines der größten österreichischen Unternehmen als Mentor zu bekommen?"
Abgerundet wird das Angebot durch verschiedene Förderleistungen. So erhalten z.B. alle Mitglieder einen kostenlosen mobilen Internetzugang.

Natürlich "mag es stimmen, dass Studierende aus Wirtschaft und Recht überproportional gut vertreten sind", aber grundsätzlich sei es bei guten Leuten egal, „was sie studiert haben", und das Netzwerk entsprechend für alle offen. (Bernhard Madlener/DER STANDARD; Printausgabe, 14./15.2.2009)

  • Martin Lust.
    foto: privat

    Martin Lust.

Share if you care.