Starbucks will mit Instant-Kaffee durch die Krise

13. Februar 2009, 17:06
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Die Kaffeehauskette sucht eine Exit-Strategie aus der tiefen Unternehmenskrise

New York  - Die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks will ins Geschäft mit Instant-Kaffee einsteigen. Die lösliche Variante des konzerneigenen Bohnenkaffees soll ab März zunächst von einigen Filialen in Einzelpäckchen verkauft werden.

Die in einer tiefen Krise steckende Kaffeehauskette will so neue Kundengruppen erreichen. "Das Produkt hat einen enormen Wert", sagte Starbucks-Chef und Mitgründer Howard Schultz dem "Wall Street Journal" (Freitagausgabe).

Nach einer zu rasanten Expansion schließt Starbucks angesichts der Wirtschaftskrise gerade hunderte schlecht laufende Läden und streicht tausende Stellen. Zuletzt hatte der Konzern weltweit mehr als 16.800 Filialen, davon allein 11.500 in den USA sowie etwa 120 in Deutschland und 13 in Österreich. Der Konzern beschäftigt etwa 170.000 Mitarbeiter. (APA/dpa)

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