Frau in Gmundener Pflegeheim geht es besser

13. Februar 2009, 13:56
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Wer die Temperatur am Thermostat gesenkt hatte, ist nach wie vor unbekannt

Die 22-jährige, schwerbehinderte Frau, deren Wasserbett in einem Pflegeheim im Bezirk Gmunden in Oberösterreich manipuliert worden war, befindet sich am Weg der Besserung und soll am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das teilte Gerald Schimböck, Geschäftsführer des Oberösterreichischen Zivil-Invalidenverbandes, am Freitag in einer Aussendung mit. Laut Sicherheitsdirektion OÖ ist der Täter nach wie vor unbekannt.

Die Heimbewohnerin erkrankte an einer Lungenentzündung, nachdem ein Unbekannter die Temperatur des Wasserbettes von 28 auf 21 Grad Celsius gesenkt hatte. Ein Pfleger entdeckte, dass das Thermostat verstellt worden war, als sich die 22-Jährige unruhig verhielt. Ein Versehen sei laut Heimleitung ausgeschlossen, denn der Temperaturregler sei im Bettkasten integriert und mit einer Holzverkleidung abgedeckt. Ob es sich um einen internen Sabotageakt oder eine Manipulation von außen handelt, steht noch nicht fest. Das Pflegeheim erstattete Selbstanzeige. Die Polizei ermittelt nach wie vor in alle Richtungen. (APA)

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