US-Army schickt Drohnen mit Gigapixel-Kamera los

13. Februar 2009, 14:07
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Der Robo-Helikopter Hummingbird soll mit einer 1,8 Gigapixel-Kamera ein 260 Quadratkilometer großes Areal überwachen

Die militärische Forschungseinrichtung DARPA der US-Army hat es wieder mit einer Entwicklung der besonderen Art in die Schlagzeilen geschafft. Der unbemannte, bewaffnete Robo-Helikopter A-160T Hummingbird soll mit einer Gigapixel-Kamera von BAE Systems ausgestattet werden, wie Wired berichtet.

15 Zentimeter pro Pixel

Die Kamera ist Teil von ARGUS-IS (Autonomous Real-time Ground Ubiquitous Surveillance - Imaging System). Neben der Kamera besteht ARGUS noch aus einem Processing-System, das die Fotos verarbeitet, und einer Bodenstation. Der Hummingbird könne quasi in der Luft in über 4,5 km Höhe "parken" und laut dem Bericht für etwa 20 Stunden ein Areal von rund 260 Quadratkilometern ausspionieren. Jeder Pixel erfasse dabei etwa 15 Zentimeter des überwachten Gebiets.

Objekte tracken

Die enorme Datenmenge könnten zwar nicht auf einmal übertragen werden, Nutzer könnten aber 65 einzelne Video-Fenster in einem Bild definieren und nach Belieben aus- und einzoomen. Auch könnten automatisch bestimmte Objekte wie Fahrzeuge verfolgt werden. Selbst einzelne Personen könne man damit überwachen. Erste Tests mit dem fliegenden Auge sollen im kommenden Jahr starten. (red)

  • Der 160T Hummingbird soll mit einer 1,8 Gigapixel-Kamera ausgestattet werden.
    foto: anthony romero/boeing

    Der 160T Hummingbird soll mit einer 1,8 Gigapixel-Kamera ausgestattet werden.

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