Fissler mit Rekordumsatz in Asien

13. Februar 2009, 13:25
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Schnellkochtöpfe besonders beliebt

Frankfurt/Idar-Oberstein - Der Kochgeschirrhersteller Fissler hat 2008 erstmals höhere Umsätze in Asien als in Deutschland erzielt. Mehr als 40 Prozent des Gesamtumsatzes in Höhe von gut 163 Mio. Euro seien im vergangenen Jahr in China, Südkorea, Japan und Hongkong verzeichnet worden, sagte Fissler-Geschäftsführer Georg Thaller am Freitag auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt.

Besonders beliebt seien Schnellkochtöpfe. "Sie passen optimal zum Essverhalten der Asiaten mit drei warmen Mahlzeiten am Tag", sagte Thaller. Für die kommenden Jahre sieht er auf dem asiatischen Markt "weitere Wachstumspotenziale".

Im Vergleich zu 2007 legte das Familienunternehmen im vergangenen Jahr beim Umsatz um sieben Prozent zu. Im Auslandsgeschäft lag das Plus sogar bei gut zehn Prozent. Auch in den USA, wo Fissler seit zwei Jahren auf dem Markt ist, sei "ein knapp zweistelliges Wachstum" erzielt worden, sagte Thaller. Fissler ist weltweit in mehr als 70 Ländern vertreten und beschäftigt 729 Mitarbeiter.

Die Wirtschaftskrise habe sich bisher nicht auf die Geschäfte ausgewirkt. Im Gegenteil: "Wir beobachten, dass die Menschen in der Krise weniger ins Restaurant gehen und mehr zum Kochen und Essen zu Hause bleiben", sagte Thaller. Auf dem deutschen Markt sei im Dezember und Jänner der Absatz leicht gestiegen. Fissler produziert rund 90 Prozent seiner Produkte in Deutschland. "Wir sehen uns gut aufgestellt", sagte er. Der Ertrag, den Fissler traditionell nicht beziffert, stehe "auf gesunden Füßen". (APA/dpa)

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