NSA will Milliarden für Hintertür zu Skype zahlen

13. Februar 2009, 12:49
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Bericht: US-Geheimdienst auf der Suche nach Unternehmen, die das "unmoralische Angebot" annehmen - Skype ändert Verschlüsselung regelmäßig

Vergangenen Sommer sorgten Aussagen der österreichischen Polizei, dass man längst schon bei Skype mithören könne, für einige Aufregung. Immerhin waren bislang immer wieder Gerüchte über mögliche "Hintertüren" in der Verschlüsselung des  Voice-Over-IP-Clients kursiert, wirklich substantielle Beweise konnte man bis zum heutigen Tag allerdings nicht liefern.

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Ein aktueller Bericht von "The Register" rückt die Behauptungen der österreichischen Polizei nun in ein etwas zweifelhaftes Licht: Demnach sei nämlich der US-Geheimdienst NSA derzeit aktiv auf der Suche nach einem solchen Backdoor und zwar mit recht eindeutigen Argumenten: Mehrere Milliarden US-Dollar will die NSA für entsprechende Hacks bieten, das Motto dabei scheint zu sein: "Ihr bringt uns rein, wir machen euch reich".

Geheimhaltung

Der Hersteller hält jegliche Details über das von Skype verwendete Protokoll und die Verschlüsselungsmethoden streng geheim. Zwar wurden vor einigen Jahren von ForscherInnen schon einmal einige Eckdaten aufgedeckt, allerdings soll Skype regelmäßig die Verschlüsselung anpassen. (red)

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    foto: andreas proschofsky
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