Mehr als 40 Hutu-Rebellen bei Luftangriff getötet

13. Februar 2009, 11:54
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Armee: Rebellenkommandanten ergeben sich Provinz Nord-Kivu

Goma - Bei einem Luftangriff im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind nach Angaben der ruandesisch-kongolesischen Streitkräfte mehr als 40 ruandische Hutu-Rebellen getötet worden. Wie der gemeinsame Generalstab mitteilte, erfolgte der Angriff in der Provinz Nord-Kivu. Er habe einer Stellung der Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) gegolten, die zuvor versucht hätten, ein Flugzeug der UN-Mission (MONUC) anzugreifen.

Militärsprecher der FDLR ergibt sich

Die ruandesische Armee teilte unterdessen mit, der Militärsprecher der FDLR, Edmond Ngarambe, habe sich dem gemeinsamen Kommando der ruandesisch-kongolesischen Streitkräfte im Ostkongo ergeben. Wie Radio Ruanda berichtete, wurden zusammen mit Ngarambe weitere FDLR-Kommandanten gefangen genommen.

Die gemeinsamen Militäreinsätze in der Region erfolgen unter dem Oberkommando der kongolesischen Armee. Die Regierungen in Kinshasa und Kigali hatten sich bereits im Dezember auf ein abgestimmtes Vorgehen im Kampf gegen die Hutu-Rebellen verständigt, deren Zahl auf etwa 6500 geschätzt wird. Einige von ihnen waren an dem Völkermord in Ruanda 1994 beteiligt. (APA/AFP)

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