Selbstständigkeit nimmt zu

12. Februar 2009, 15:54
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Der Trend zur Selbstständigkeit und zu Ein-Personen-Unternehmen wird sich laut KMU-Forschern weiter fortsetzen

Wien - Der Trend zur Selbstständigkeit und zu Ein-Personen-Unternehmen (EPU) werde sich weiter fortsetzen, ist sich der stellvertretende Direktor der KMU Forschung Austria, Peter Voithofer, sicher. Wie hoch der Anstieg tatsächlich sein wird, konnte er jedoch nicht beziffern. Der langfristige Trend habe aber gezeigt, dass die Selbstständigkeit zugenommen habe.

Die Dynamik sei vor allem auf die Wirtschaftsdienstleistungen, die sonstigen Dienstleistungen (zB künstlerische und schriftstellerische Tätigkeiten), das Gesundheitswesen und die Baubranche zurückzuführen. Fast ein Drittel der EPU sind laut Aussendung vom Donnerstag als Teilzeitunternehmer tätig. Daneben betreiben sie andere Tätigkeiten wie unselbstständige Beschäftigung oder Betreuungsaufgaben.

Im Allgemeinen werden die EPU von Menschen mittleren Alters (30 - 59 Jahren) mit fundierter fachlicher Ausbildung und jahrelanger Berufserfahrung geführt. Mehr als die Hälfte der EPU werden vom Wohnsitz des Unternehmers geführt und im Durchschnitt werden rund 50 Prozent der Einkünfte mit den zwei bis drei wichtigsten Kunden lukriert. Bei den EPU zeigt sich laut KMU Forschung auch ein starker Fokus auf den regionalen Markt.

Das Hauptmotiv für die Unternehmensgründung sei die Selbstverwirklichung. Für die Hälfte der Unternehmer steht das Streben nach Gewinn im Vordergrund. Selbstständige, die aus Notwendigkeit ein Unternehmen gegründet haben, stellen laut Voithofer die Minderheit dar. (APA)

 

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