WMF wächst durch Profi-Kaffeemaschinen

12. Februar 2009, 14:20
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Geislingen/Frankfurt - Mit dem Verkauf von Profi- Kaffeemaschinen hat der Küchengerätehersteller WMF im Geschäftsjahr 2008 einen Rekordumsatz eingefahren. Die Erlöse kletterten um fünf Prozent auf 796 Mio. Euro, sagte Vorstandschef Thorsten Klapproth am Donnerstag auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. Im Vorjahr lag der Umsatz bei rund 762 Mio. Euro. Das Ergebnis will der Küchengerätehersteller aus Geislingen (Baden- Württemberg) erst bei seiner Bilanzpressekonferenz Ende April veröffentlichen.

Auch im laufenden Geschäftsjahr 2009 hält der WMF-Konzern weiter an seinen Wachstumszielen fest. "Wir planen seit Jahren ein fünfprozentiges Umsatzwachstum, wir erreichen seit Jahren diese Planung und wir haben uns dieses Ziel auch für 2009 vorgenommen", sagte Klapproth. Das Wachstum soll etwa durch eine Besteck-Neuheit erzielt werden.

Einen Umsatzanstieg um sechs Prozent auf 474 Mio. Euro (Vorjahr: 448 Mio. Euro) verzeichnete WMF beim Geschäft mit Besteck, Töpfen und kleineren Kaffeemaschinen für Privathaushalte. Dabei profitierte WMF vor allem von der Übernahme des Elektro- Kleingeräteherstellers petra electric. Mit der Akquisition will WMF das Geschäftsfeld Kaffeemaschinen stärken. Als Kaufpreis war ein niedriger sechsstelliger Betrag vereinbart worden. Bei Profi- Maschinen für Kaffeespezialitäten und bei der Ausstattung von Hotels steigerte WMF den Umsatz um drei Prozent auf 322 Mio. Euro (Vorjahr: 313 Mio. Euro).

Die Zahl der Mitarbeiter kletterte um 159 auf 5.941 Menschen. In diesem Geschäftsjahr werde das Unternehmen bei der Mitarbeiterzahl vermutlich die 6.000er Marke überschreiten, kündigte Klapproth an. (APA/dpa)

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