Facebook zahlte angeblich 65 Millionen Dollar nach Plagiats-Vorwurf

12. Februar 2009, 14:01
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Betrag wurde durch Panne bei Anwaltskanzlei bekannt

Das Online-Netzwerk Facebook hat sich die Beilegung eines Plagiatsvorwurfs gegen Firmengründer Mark Zuckerberg angeblich 65 Millionen Dollar kosten lassen. Die Summe gelangte durch die Panne bei einer Anwaltskanzlei an die Öffentlichkeit, Facebook kommentiert sie nicht.

Angeheuert

Die Gründer des Netzwerk-Website ConnectU hatten Zuckerberg während der gemeinsamen Studienzeit in Harvard als Programmierer angeheuert. Er brach allerdings sein Studium ab und gründete Facebook. Die ConnectU-Gründer warfen ihm später vor, ihre Ideen beim Aufbau seines Online-Netzwerks benutzt zu haben und zogen 2004 vor Gericht. Die Klage wurde im Sommer vergangenen Jahres außergerichtlich beigelegt, der Betrag des Vergleichs sollte geheim bleiben.

Allerdings warb die Anwaltsfirma der ConnectU-Gründer nun in einem Prospekt damit, dass sie den "65-Millionen-Dollar-Vergleich" mit Facebook erreicht habe. Nähere Details dazu gab es nicht. Die Werbung der Anwaltskanzlei Quinn Emanuel Urquhart Oliver and Hedges landete prompt im Internet. (APA/dpa)

 

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