Schlechte Organisation in Krankenhäusern

12. Februar 2009, 13:51
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Befragung in 15 österreichischen Krankenhäusern: Patienten kritisierten Terminkoordination und Essen

Wien - Österreichs Spitalspatienten kritisieren am meisten die schlechte interne Organisation von Krankenhäusern und das Essen. Gut kommen die fachlichen Belange in Sachen Medizin und Pflege davon. Dies ergab eine Umfrage in 15 österreichischen Krankenhäusern mit Daten von rund 10.000 Patienten, die am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien präsentiert wurde.

Schlechte Koordination

Am unzufriedensten waren die Befragten - rund ein Viertel - mit der Einhaltung der internen Termine. In der Organisation schlägt laut dem Studienautor Christian Bauer das Faktum durch, dass im Spital sehr vieles in die Morgen- und Vormittagsstunden hineingepackt wird und die Patienten schließlich die Organisationsmängel auszubaden haben.
Das Essen schmeckte knapp einem Viertel der Kranken nicht, mehr als ein Fünftel war mit dem Tagesablauf unzufrieden. Gut stieg bei der Befragung die medizinische Kompetenz der Ärzte aus, deren Kommunikation mit den Patienten wieder weniger.


Für die Befragung wurden Kranken eine Woche nach deren Spitalsentlassung Fragebögen, insgesamt 26.000, zugeschickt. Mehr als ein Drittel kamen an eine getrennte Stelle retour. Die Auswertung erfolgte anonym. (APA/red)

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    Bei der Befragung kommen die fachlichen Belange in Sachen Medizin und Pflege gut davon

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