"Open Source ist besser und schneller"

12. Februar 2009, 13:57
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Jim Whitehurst feiert 500 Millionen Dollar Umsatz und wähnt in der Krise gute Chancen für Open Source

Wie Linux-Magazin.de berichtet, hat Red-Hats Chef Jim Whitehurst im Zuge seiner Jahresbilanz dem freien Betriebssystem Linux eine rosige Zukunft prognostiziert. Sein Konzern sei dank Open-Source besser gewappnet als die proprietäre Konkurrenz.

Gutes Geschäft

Seinen Enthusiasmus stützt White dabei auf das positiv verlaufene Geschäftsjahr. "Im Fiskaljahr 2008 wurde Red Hat das erste Open-Source-Unternehmen, das die 500-Millionen-Dollar-Marke bei den Umsätzen überschritten hat, und wir konnten 27 Quartale in Folge fortlaufend steigende Umsätze verzeichnen"

Gerade in der Krise sieht der Chef des größten Linux-Distributors Chancen für Open Source. "Im aktuellen wirtschaftlichen Abschwung werden IT-Budgets zusammengestrichen, während die Ansprüche an Performance, Qualität und Innovation weiter steigen".

Austausch

Aber nicht nur auf der Kostenebene sieht er Linux im Vorteil. Eine der größten Errungenschaften von freier Software sei, dass Anwender und Entwickler einander austauschen können und gemeinsam die Entwicklung vorantreiben. "Obwohl Red Hat wohl klein ist im Vergleich zu den proprietären Giganten, die wir herausfordern, unsere Open-Source-Kultur wirbt für den freien Austausch von Ideen und ermöglicht uns, schneller bessere Software zu machen." (zw)

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    Ein gutes Jahr für Red-Hat.

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