UniCredit-Gruppe samt Bank Austria geben Eigenhandel auf

12. Februar 2009, 11:55
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50 bis 80 Mitarbeiter sind von dem Einschnitt betroffen

Wien - Die Umstrukturierungen in der Bank Austria (BA), die der italienischen UniCredit gehört, gehen weiter. Noch in Erfüllung des "Business Combination Agreement" (das die Zuständigkeiten beim Verkauf der HVB an UniCredit regelt), wird der Bereich "Markets &Investments" (also das Investmentbanking, das in Österreich als UniCredit CAIB AG firmiert) per Mitte 2009 an die HVB übertragen. Die CAIB mit rund 300 Mitarbeitern in 15 Ländern wird also zur HVB-Niederlassung in Wien; gesteuert von München.
Der Investmentbanking-Bereich der UniCredit wird zudem abgespeckt, zuletzt war von einem Abbau von 700 Leuten die Rede. Wo wie viele Jobs verschwinden, steht aber noch nicht fest.Was aber fix ist:Die gesamte Gruppe gibt den Eigenhandel mit Wertpapieren auf, wie Format berichtet. Dass das "50 bis 70" Jobs kosten wird, dementiert die Bank Austria. (gra, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 13.2.2009)

 

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