Tornados in Oklahoma

12. Februar 2009, 11:58
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Mindestens neun Tote - Gouverneur: Die Gegend "sieht aus wie ein Kriegsgebiet"

Oklahoma City - Nach dem Durchzug heftiger Wirbelstürme im US-Staat Oklahoma ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens neun gestiegen. Ein Verletzter starb am Mittwoch im Krankenhaus. Gouverneur Brad Henry erklärte, die Gegend "sieht aus wie ein Kriegsgebiet". Angesichts der Schäden sei es geradezu ein Wunder, dass nicht mehr Menschen ums Leben gekommen seien.

Dutzende Personen wurden verletzt. In mehr als 200.000 Haushalten fiel der Strom aus. Rund 2.200 Haushalte haben noch immer keinen Strom.

Die für die Jahreszeit ungewöhnlich heftigen Tornados mit Windgeschwindigkeiten von 275 Stundenkilometern haben Straßen verwüstet, Dächer abgedeckt und Stromleitungen unterbrochen. Besonders betroffen war die Stadt Lone Grove und Oklahoma City. Ein Sturm zog durch das Stadtgebiet, wo mehrere Wohn- und Geschäftshäuser niedergefegt wurden.

Der Wetterdienst hatte am Dienstag zwei Sturmwarnungen herausgegeben. Etliche Einwohner haben sich aber nicht in Sicherheit gebracht.(APA)

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    Zerstörtes Wohnhaus in Lone Grove

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