Twitter - was kann das eigentlich?

12. Februar 2009, 11:50
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Nach Facebook, Youtube, Blogs und Chats schon wieder etwas Neues - Aber es auszuprobieren lohnt sich

Blogs, RSS, Foren, Chatrooms, Messenger, Social Networks - einmal ganz ehrlich, wie viele Internetphänomene vertragen die Menschen noch. Nun, wie der New York Times-Kolumnist David Pogue meint, sollte man zu alledem unbedingt Twitter ausprobieren.

Was ist das?

Twitter ist ein Mikroblog. Nutzer können in einer Art Internettagebuch kurze Meldungen in SMS-Länge, Tweets genannt, erstellen, andere dürfen den Blog abonnieren und umgekehrt. Hat man einen Blog abonniert, wird man über neue Nachrichten automatisch benachrichtigt. Das Prinzip klingt einfach und wenig spektakulär. Keine großen Bilder, keine Videos - simple Zweizeiler und Internet-Links sind das Erfolgsrezept, das bislang immerhin über sieben Millionen Menschen überzeugt hat.

Was macht man damit?

Die Idee ist es, eine möglichst rasche Informationsverbreitung zu realisieren. Dafür muss man kein Barack Obama sein, der über seine Tweets Millionen Gefolgsleute für Kundgebungen mobilisierte. Man kann Twitter nutzen, um Botschaften zu verbreiten, Termine anzukündigen, um Recherchen zu betreiben und um zu "netzwerken". Umso mehr Abonnenten ein Twitter-Blog hat, desto dynamischer gestaltet sich die Kommunikation. In wenigen Minuten oder gar Sekunden, trudeln auf Nachrichten - wie bei einem Chat - Antworten, Kommentare und Empfehlungen ein.

Was ist erlaubt?

Laut dem Twitter-Mitbegründer Evan Williams kann man die tausenden Regelwerke für die Benutzung des Dienstes getrost befolgen, aber auch getrost ignorieren. Was für den einen ein privater Kommunikationsweg ist, kann der andere als Vermarktungswerkzeug nutzen.Wie viele Nachrichten man posten sollte, um die Leserschaft am Ball zu halten, findet man mit der Zeit selbst heraus. Beginnt ein Blog zu nerven, storniert man das Abo einfach wieder.

Eine einzige Regel

Einer Anweisung sollte der Twitter-Neuling allerdings in jedem Fall folgeleisten: Tweets erstellt kaum einer über die Twitter-Webseite selbst. 70 Prozent etwa nutzen die Abkürzung über kostenlose Twitter-Messenger wie TweetDeck, Twitterfeed, Twhirl und Twitterific. (zw)

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    Nicht nur Barack Obamas Tweets sind beliebt.

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