Constantia Packaging: Ergebnis 2008 schrumpft

12. Februar 2009, 10:53
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Verpackungskonzern legt bei Umsatz zweistellig zu

Wien  - Der börsenotierte Verpackungskonzern Constantia Packaging hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 bei Umsatz und Betriebsergebnis zweistellig zugelegt. Das unbereinigte Nettoergebnis schrumpfte hingegen um 19 Prozent auf 74 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Grund für den Rückgang im Nettoergebnis sei vor allem die Abschreibung eines Gesellschafterdarlehens an ein dänisches Tochterunternehmen, das verkauft werden soll. Dazu kommen der Wegfall des Equity-Ergebnisses der Amag und sowie höhere latente Steuern, so das Unternehmen. Das bereinigte Nettoergebnis stieg hingegen um 20 Prozent auf 84 Mio. Euro.

Trotz der schwierigen Konjunkturlage legte der Umsatz 2008 nach vorläufigen Zahlen um 33 Prozent auf 2,078 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen Ebitda stieg um 19 Prozent auf rund 290 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis Ebit wuchs im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 176 Mio. Euro.

Wachstum

Das Wachstum im Jahresvergleich sei vor allem auf den im vierten Quartal 2007 vollzogenen Erwerb des Aluminiumanbieters Amag zurückzuführen. Das Segment Aluminium habe rund 36 Prozent zum Konzernumsatz beigetragen. Der starke Preisverfall bei Aluminium habe den Umsatz mit rund 30 Mio. Euro belastet. 48 Prozent des Umsatzes entfallen auf flexible Verpackung und 16 Prozent auf Wellpappe.

Die Constantia Packaging gehört zu mehr als 90 Prozent der Constantia B.V. Diese ist die Besitzgesellschaft, in der die Turnauer-Erbin Christine Castelbajac ihre Anteile an der Verpackungsgesellschaft hält. Die holländische Constantia B.V will wie berichtet 29,9 Prozent an der Constantia Packaging abgeben. Eine Entscheidung soll laut Unternehmensauskunft im April fallen.

Der vollständige Konzernabschluss wird am 2. April 2009 veröffentlicht. (APA)

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