Mehrere Tote und Verletzte bei Kämpfen

12. Februar 2009, 10:32
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Offenbar Selbstmordanschlag in Inguschetien geplant

Moskau - In der russischen Konfliktregion Nordkaukasus sind bei einer gewaltigen Explosion und Kämpfen zwischen Spezialeinheiten und mutmaßlichen Rebellen mindestens sechs Menschen getötet worden. Die Detonation ereignete sich in der Teilrepublik Inguschetien, als Kräfte der russischen Sonderpolizei OMON am Donnerstag in einem Wohnhaus Verdächtige festnehmen wollten, wie der inguschische Präsident Junus Bek-Jewkurow sagte.

Vier Angehörige der OMON seien ums Leben gekommen. In den Trümmern des eingestürzten Hauses wurden die Leichen von zwei Kämpfern gefunden. Die Männer sollen Selbstmordanschläge vorbereitet haben.

Schusswechsel zwischen mutmaßlichen Islamisten und Polizei

Bei der Explosion wurden nach Darstellung von Jewkurow auch benachbarte Gebäude zerstört. Die genaue Zahl der Toten und Verletzten war zunächst unklar. Vor der Detonation gab es nach Behördenangaben Schusswechsel zwischen den mutmaßlichen islamistischen Rebellen und der Polizei. Die Führung in Moskau hatte zuletzt auf die zunehmend gespannte Lage im Nordkaukasus hingewiesen. Russische Spezialeinheiten töteten bei einem Anti-Terror-Einsatz am Mittwoch in Teilrepublik Kabardino-Balkarien mindestens sieben islamistische Kämpfer. (APA/dpa)

 

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