"Kindle darf nicht laut vorlesen"

11. Februar 2009, 11:17
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Amazon besitze kein Recht, die E-Books auf dem Reader laut vorlesen zu lassen

Nachdem Amazon am Montag die lange erwartete, zweite Version seines E-Book-Readers Kindle vorgestellt hat, braut sich nun unter US-Autoren ein Streit um ein neues Features des Kindle zusammen. Die neue Version des Readers kann Text laut vorlesen. Dazu habe Amazon aber kein Recht, empört sich die US-Autorenvereinigung.

Keine Rechte für Hörbücher

"Sie haben nicht das Recht, ein Buch laut vorzulesen", so Paul Aiken, Vorstand der streitbaren Autorenvereinigung, gegenüber dem Wall Street Journal. Hörbücher würden dem Urheberrechtsgesetz unterliegen. Amazon hat erst im vergangenen Jahr den Hörbuch-Anbieter Audible übernommen.

Text-to-Speech

Ein Sprecher von Amazon merkte allerdings an, dass das Vorlese-Feature des Kindle 2 auf Text-to-Speech-Technologie basiere. Das könne man nicht mit einem Hörbuch verwechseln. Nutzer können beim Kindle aus verschiedenen männlichen und weiblichen Stimmen auswählen. Auch die Vorlesegeschwindigkeit kann angepasst werden. Der Reader soll am 24. Februar um 359 Dollar auf den US-Markt kommen. (red)

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    US-Autoren: Text anzeigen ist ok, vorlesen nicht.

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