S&T 2008 mit weniger Umsatz und geringerem EBIT

11. Februar 2009, 10:42
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"Gut auf schlechte Zeiten vorbereitet"

Der börsenotierte Wiener IT-Dienstleister S&T konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 den Auswirkungen der Wirtschaftskrise nicht entziehen. Die Gesamtumsätze gingen nach vorläufigen Zahlen auf 512 nach 522 Mio. Euro zurück, das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich auf 9,1 (13) Mio. Euro. Für 2008 werde ein ausgeglichenes Nettoergebnis erwartet, teilte S&T am Mittwoch im Vorfeld eines Pressegespräches ad hoc mit.

Potenzial

"Wir sind gut auf die schlechten Zeiten vorbereitet und sehen 2009 durch die Konsolidierung der Märkte noch Potenzial für uns", so CEO Christian Rosner. Das Management sehe aufgrund der guten Ausgangsposition, der weiterhin konsequenten Umsetzung der Strategie und der gesetzten Maßnahmen aus heutiger Sicht keinen Grund für Abschreibungen von Firmenwerten. Das Vorsteuerergebnis sei neben den allgemein hohen Volatilitäten der Währungen in einigen S&T Ländern auch vom Wertverfall des Ukrainischen Hryvnia und des Rumänischen Lei belastet worden.

Zufrieden mit 2008

"Wir sind angesichts der Wirtschafts- und IT-Markt-Entwicklung insgesamt zufrieden mit 2008", so Rosner. In einigen Ländern wie in Russland, Ungarn, China und der Türkei hätte man sich zwar weit bessere Ergebnisse erwartet, auch in der DACH-Region, aber die Mehrheit der Länder habe die Ziele ausgezeichnet erfüllt.

Als problematisch hätten sich neben den Kursvolatilitäten die aufgrund der Zurückhaltung der Banken schwierigere Finanzierung von Großprojekten erwiesen. Außerordentliche Kosten seien zudem durch notwendige Projektsanierungen und die Neuorganisation entstanden.

Zum Jahresende beschäftigte S&T 3.135 Mitarbeiter und hielt damit die Mitarbeiteranzahl im Vergleich zu 2007 stabil. (APA)

 

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