Krankheitsfälle nach HPV-Impfung

11. Februar 2009, 10:05
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Betroffene Charge in Österreich nicht im Einsatz - Mehr als 70.000 Dosen betroffen, sie wurden vom Markt genommen

Madrid - Die spanischen Gesundheitsbehörden haben mehr als 70.000 Dosen eines Impfstoffes der Marke Gardasil gegen Gebärmutterhalskrebs vom Markt genommen, nachdem zwei Mädchen nach der Impfung ins Krankenhaus mussten. Eines der beiden Mädchen aus der Region Valencia liege noch auf der Intensivstation, das andere sei am Wochenende entlassen worden, sagte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörden von Valencia am Dienstag. Laut Gesundheitsministerium in Wien ist die betroffene Charge in Österreich nicht im Einsatz, ähnliche Krankheitsfälle seien nicht bekannt.

Jugendliche erkrankt

Die beiden Jugendlichen waren in der vergangenen Woche im Rahmen einer großangelegten Impfkampagne gegen das Humane Papillomavirus (HPV) geimpft worden, das Gebärmutterhalskrebs auslösen kann. Wenige Stunden nach der Impfung klagten sie über Unwohlsein und kamen ins Krankenhaus. Bis zu einer Klärung des möglichen Zusammenhangs zwischen der Impfung und den Gesundheitsproblemen der Mädchen ordnete das Gesundheitsministerium an, alle 75.582 Dosen des HPV-Impfstoffes der Marke Gardasil aus der selben Produktionsmarge vorerst zurückzuziehen. (APA/AFP)

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