"Österreich" klagt von Informant Geld zurück

10. Februar 2009, 18:44
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Es ging um Vermittlung eines Interviews mit der angeblichen Quartiergeberin von Radovan Karadzic

Wien - Dienstag, 9 Uhr, Bezirksgericht Wien 15: Wolfgang Fellners "Österreich" hat einen Informanten geklagt. J. soll 10.000 Euro für die Vermittlung eines Interviews mit der angeblichen Quartiergeberin von Radovan Karadzic in Wien zurückgeben. J. habe das vereinbarte Stillschweigen gebrochen, weil darüber eine Story in "Datum" erschien.

J. sagt, er habe "Datum" vor dem Stillhaltevertrag informiert. Etwa darüber, dass "Österreich" eine erste Vereinbarung mit J. auf Bild-Briefpapier vorgelegt hat (die dessen Verlag dementierte). Und dass der "Österreich"-Redakteur das Interview auf Geheiß seiner Redaktion fortführte und veröffentlichte, obwohl der tatsächliche Untermieter während des Gesprächs anrief. Das Urteil ergeht schriftlich. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 11.2.2009)

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